Eine gerechte Rente: nichts einfacher als das!
Howdy Langmut,
Es kann keine einvernehmliche Lösung mehr bei dieser Problematik geben,
sonder nur eine Verwaltung der Missstände. Wie überall - Zeit kaufen, ist
angesagt.
das, was Du als "Zeit kaufen" bezeichnest, nennen andere "die eigenen Kinder auffressen".
Heute 50 Jährige (wie z.B. Kollege @BestAger66) werden in 18 Jahren, wenn sie nach heutigem Stand in Rente gehen, einen Anteil von fast 70% an der gesamten Erwerbsbevölkerung ausmachen.
Die ganze Veranstaltung ist also eine reine Farce und zwar ganz offensichtlich so. Diese rein rechnerischen Prognosen sind ja kein hermetisches Geheimwissen.
Es bleibt also festzustellen, dass unsere Bevölkerung in Deutschland und Europa überwiegend aus Straußen besteht. Wobei auch wiederum nicht, denn echte Strauße opfern ihre Straußenkinder nicht für ein schönes und bequemes Leben.
Durch die unterschiedliche Entwicklung von Wirtschaftskraft,
Produktivität und Lebensleistung gerät schon in Europa die Diskussion um
eine "gerechte" Rente zur reinen Farce.
Warum denn, ist doch ganz einfach? Eine gerechte Rente ist der Betrag, den die eigenen Kinder bereit sind, ihren Eltern aus ihrer eigenen Tasche zu bezahlen. Einfacher gehts doch nicht mehr: Freiwillig = gerecht. Unfreiwillig = Raub / Erpressung.
Da graut es jedem Deutschen, der hierzulande 30 Jahre und mehr treu und
brav in die Rentenkasse eingezahlt hat.
Keine andere Wahl zu haben, würde ich nicht "treu und brav" nennen. Die einzige Generation, die sich eine gesamtdeutsche Rente verdient hat, ist die Nachkriegsgeneration. Denn die hat den Wiederaufbau-Türken ein kleines Bisschen dabei geholfen, die Kriegsruine Deutschland zu sanieren.
Jede darauf folgende Generation verdient genau die Rente, die ihre eigenen Kinder ihnen freiwillig bezahlen wollen.
Beste Grüße
burakumin
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