7,5,3 - kroch Rom aus dem Ei!
Hallo harryinfo,
510, die Könige mußten gehn!
usw. usf.
Was soll das also werden!?
Rom gab es ca. 1000 Jahre...
Byzanz, das Kaiser Konstantin 330 n. Chr. gründete, gab es weitere Tausend Jahre!
Welche Periode hätte man also gern?
Am interessantesten - und für uns relevant und aktuell - wäre der schlagartige Untergang vom Byzantinischen Reich, durch den Islam
Im verlinkten Artikel geht es allerdings um das verflixte 5. Jahrhundert, in dem WEST-Rom unterging!
Der Prozess ging schleichend, erstreckte sich über Jahrhunderte!
Heute verändert sich die Gesellschaft innerhalb einer Generation, ja sogar in einem Sommer, wie 2015 in Deutschland!
Du zitierst: "Aus Menschen sehr verschiedener Herkunft formete sich auf dem Boden des Imperiums eine eigene Identität"
(formete - Fehler im Zitat!)
Diese Illusion wird aber quasi kritisiert und führt als Zitat, weil aus dem Zusammenhang gerissen, in die Irre:
Thema ist die spätantiken Völkerwanderung als Ursache vom Verfall des Römischen Reiches und Parallelen zum "Heute", das 68er-mäßig defaktisch geprägt ist, nämlich von assoziativer Beliebigkeit
Ein anderes Zitat aus dem Artikel von Grinario bei Geolitico vom Mathematiker Rudolf Taschner bei "Achse des Guten" sollte hier Interesse wecken, er ist kurz und prägnant:
Wenn das Recht auf eine eigene Meinung zum Recht auf eigene Fakten wird
Von Rudolf Taschner.
Die Bürger Roms lebten zur Zeit der Völkerwanderung in einer postfaktischen Epoche: Sie machten sich noch Illusionen von einem mächtigen Kaiser, der in Wahrheit eine Marionette seiner primitiven Soldaten war, von einem Senat, der in Wahrheit nichts mehr zu vermelden hatte, von einem Ewigen Rom, das in Wahrheit der Verwüstung durch die Vandalen ausgeliefert war, von einem Kulturvolk, das in Wahrheit durch einen markanten Geburtenrückgang dezimiert war, kaum nennenswerte Leistungen hervorbrachte, sich in der Dekadenz suhlte und von atavistischen Horden überflutet wurde.
Wer sich dem Postfaktischen ergibt, für den zählen Fakten nicht mehr. Er verweigert stur den Blick auf das, was der Fall ist. Natürlich darf er mit gewisser Berechtigung behaupten, dass die Tatsachen heutzutage nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Angesichts der Datenfülle, die auf ihn niederprasselt (womöglich von Filtern selektiert, die Präferenz berücksichtigen), Virtuelles und Reales vermengt und scheinbar alles wie wirklich erscheinen lässt, beginnt selbst Manifestes zu wanken.
...
Siehe weiter: Achse des Guten
Tja, so war und ist es leider.
Wie ein Kommentar dort so treffend bemerkt:
“Daten, Zahlen und Fakten†ignorieren und durch “Glaube, Liebe und Hoffnung†ersetzen?
MfG, Reffke
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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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