Schutz vor Explosionsgefahren - sind Vorbeugung und Abwehr in Zeiten internationalen Terrorismus und offener Grenzen möglich?

Literaturhinweis, Samstag, 15.10.2016, 07:52 (vor 3429 Tagen) @ Literaturhinweis5338 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 16.10.2016, 14:37

Siehe Höchstmengen für die Lagerung zuhause.

Kann man sich vor Sprengstoffanschlägen schützen?

Die Antwort lautet: Ja und Nein (vgl. z.B. "Sprengstoffe und Sprengstoffanschläge: Erkennen und Abwehr", weitere Literatur siehe Liste "Sprengstoff-Gefahren und Vorbeugung").

Wer im Zweiten Weltkrieg sich vor den Flächenbombardements schützen wollte, mußte (nur) aufs Land ziehen, vgl. auch die Kinderlandverschickung.

Wer in Köln nicht von der Nagelbombe in der Keupstraße erfaßt werden wollte, mußte nur nicht dort einkaufen gehen. Gibt ja bequeme Online-Händler.

Wer beim Münchner Oktoberfest sicher einem Anschlag entgehen wollte, mußte nur nicht zum Oktoberfest hingehen (vgl. 2011). Bier und Frau im Dirndl kann man schließlich auch zuhause arrangieren. Jedenfalls Bier. Jedenfalls bis zur Einführung der Scharia.

Das haben die Hälfte der Oktoberfestbesucher des Jahres 2016 auch so gehandhabt, jedenfalls der Teil, der dieses Jahr nicht hinging.

Dasselbe bei Faschingsumzügen und Weihnachtsmärkten.

Wer auf Flug- und Bahnreisen verzichtet, keine Großveranstaltungen besucht und sich auch sonst von Menschenmengen fernhält, hat allerbeste Chancen, nicht von den Nägeln einer Nagelbombe getroffen zu werden. Überhaupt ist es ja zuhaus' am schönsten.

Solange also die Ursachen dieser terroristischen Anschläge, etwa die gescheiterten und bewußt vergeigten Versuche, im Nahen Osten einen "regime change" und eine Zwangsdemokratisierung mit "nation building" durchzuführen, nicht beseitigt sind und werden, wird der Druck verzweifelter, psychisch gestörter Einzeltäter, die es dennoch schaffen, technisch exzellente Bomben zu beschaffen, den Paß zu verlieren, aber das Smartphone zu behalten, noch zunehmen.

Nach einer Generation wird es keinem mehr auffallen, daß der Weihnachtsmarkt fehlt, denn er/sie kannte schon als Kind keinen. Und das alles kann man ja auch per Post bestellen, nicht wahr?

Der gesellschaftliche Umbruch verläuft schleichend. Es dauert eine Weile, bis, wie in den Bürgerkriegsländern heute schon, auch in Deutschland, Frankreich, USA jeder in seiner Familie ein Bombenopfer zu beklagen haben wird, in jeder Kirchengemeinde ein abgestochener Priester und in jeder Arztpraxis ein geköpfter Arzt zu beklagen sein wird.

Weil das 1939-1945 so war, daß jede Familie Verluste durch an der Front gefallene oder Bombenopfer zu beklagen hatte, gab es nach 1945 für ca. eine Generation eine Mehrheit in der Bevölkerung, die sich hinter Parolen wie "Nie wieder Krieg" oder "Ohne mich" oder "... dem soll die Hand verdorren .." versammelte.

Danach verblaßten die Eindrücke, die Kriegsinvaliden verschwanden im Altersheim, dann im Sarg und Kriegspielen wurde wieder gesellschaftsfähig.

Ob diesmal allerdings sich die teddybärenwerfenden Gutmenschen-Massen hinter der Parole "Nie wieder Terrorismus" oder eher "Nie wieder Weihnachtsmarkt" versammeln werden, bleibt m.E. erst noch abzuwarten.

Schließlich hört die Bombardierung von Weihnachtsmärkten mit deren Abschaffung ebenso auf, wie Anschläge auf U-Bahnen mit Einstellung von deren Betrieb.

Und wenn die Scharia flächendeckend eingeführt wird, hören auch noch Dienstähle und Homosexualität auf und 'das mit den Juden' erledigt sich en passant gleich noch mit. Das mit den Christen auch und die Kirchensteuer hielt ich eh immer schon für verfassungswidrig. Zakat dagegen ist freiwillig - Du nix zahlen Zakkat, Du bloß kein Moslem. Na ja, was ja auch Nachteile mit sich bringen kann. Aber aufgrund gesunkenen Einkommens hält sich der Zakkat ja in engen Grenzen, anders, als bisher die Kirchensteuer.

Als terroristische Baumfäller durch heidnische Lande zogen, erledigte sich das mit der indigenen Religion ja auch binnen kurzem, warum sollte es diesmal anders sein?

Welch' Sprengstoff' doch solchen Themen innezuwohnen vermag ...

Wegen der extrem verschärften Sicherheitskontrollen an Flughäfen sind direkte Angriffe auf fliegende Flugzeuge "von innen" extrem selten geworden, vgl. etwa den 'Schuhbomber', d.h. heutzutage ist vermutlich die Gefahr, in großen, vorher angekündigten Menschenmengen Opfer eines Attentats zu werden, größer als im Flugverkehr, der zwischen großen internationalen, scharf überwachten Flughäfen stattfindet.


Weiter mit "Literatur und sonstige Quellen zu Sprengstoffherstellung und -verwendung, Recht der Explosivstoffe, Geschichte und Politik"

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