Die Sprengstoffe der modernen Terroristen, ihre Beschaffung/Herstellung - Anpassung an Rechtslage und Grundstoffverfügbarkeit

Literaturhinweis, Samstag, 15.10.2016, 07:52 (vor 3430 Tagen) @ Literaturhinweis6184 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 07:55

Der syrische Bombenbauer in spe, der sich gerade selbst entleibt haben soll, hatte erfolgreich TATP hergestellt (nicht zu verwechseln mit TATB), gleich über ein Kilogramm und das auch noch, dank schlaffer Körperspannung wohl ('#ruhigesHaendchen') überlebt (erlag jedoch seiner Kleidung).

"Acetonperoxid läßt sich als Sprengstoff nicht handhaben" - es sei denn, man plant ohnehin den Selbstmord.

Dieser Sprengstoff hat u.a. zwei 'Vorteile':

- "Da TATP nicht besonders geruchsintensiv ist, ist der Stoff mit herkömmlichen Suchmethoden nicht zu erkennen." (Die meisten Sprengstoff-Spürhunde und mechanischen Detektoren sprechen auf nitrierte Verbindungen an.)

Vor allem aber:

- Seine Ausgangsstoffe lassen sich relativ leicht auch heute noch beschaffen, und das, ohne unbedingt gleich auffällig werden zu müssen, es sei denn, die Kassiererin im Baumarkt hat eine zu rege Phantasie.

Das sieht man alles u.a. daran, daß diese Aceton-Sprengstoffe in den üblichen Sprenggürteln verwendet werden und wohl nicht von außerhalb der EU eingeführt werden müssen, sondern in der EU direkt von ein paar erfahrenen Personen hergestellt zu werden scheinen.

Es ist vermutlich untunlich, hier Anleitungen zum Bombenbau zu geben, das ist ja eher ein Forum für untaugliche Erfindungen. Und der Staatsschutz sucht sicherlich nach etwas, das endlich mal (oder noch) Hand und Fuß hat.

Jedoch sind die jetzt immer häufiger bei Terroristen gefundenen Explosivstoffe halt Dinge, die man aus solchen Sachen wie Nagellackentferner und Haaraufheller oder aus Dünger und Kraftstoff herstellen kann.

Das Militär geht verzweifelt gerade den umgekehrten Weg und versucht, getreu Obamas Friedensversprechen, unkaputtbare Sprengstoffe zu kreieren. Früher nannte man das Rohrkrepierer.

Die Terroristen-Sprengstoffe würden jedenfalls bei den üblichen Prüfungen durchfallen.

Der praktisch veranlagte Bürger wird sich nun fragen: Kann man sich vor Sprengstoffanschlägen schützen?

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