OT: Sprengstoff für Anschläge, trotz Gesetzen und Verboten hat immer wer was Passendes in Rucksack oder Wohnung - woher bloß?

Literaturhinweis, Samstag, 15.10.2016, 07:51 (vor 3429 Tagen)8479 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 16.10.2016, 14:35

Ein Sprengstoff zeichnet sich dadurch aus, daß er, angefangen vom relativ harmlosen Schießpulver, das mit Unterschallgeschwindigkeit detoniert, innerhalb kürzester Zeit 'mehr Luft' erzeugt, als an der jeweiligen Stelle vorher war. D.h. die wirksamsten Sprengstoffe zeichnen vor allem zwei Eigenschaften aus:

a) aus einem kleinen Anfangsvolumen Festkörper (seltener einer Flüssigkeit) entsteht binnen kurzer Zeit ein Mehrfaches an Gas, das sich seinen Weg solange sucht, bis der Umgebungsdruck wieder bei dem üblichen einen Bar 'Luftdruck' angelangt ist, den wir im Alltag kennen, und der mit Hoch und Tief im Wetterverlauf nur geringfügig schwankt (auch wenn das, wenn genügend Luftmassen in Bewegung geraten, zu verheerenden Verwüstungen führen kann).

b) Je höher dabei die Geschwindigkeit, mit der das Gas anfänglich erzeugt wird, desto stärker werden Materialien, die sich im Ausdehnungspfad des Gases befinden, in Mitleidenschaft gezogen. Während bei einer relativ harmlosen Verpuffung evtl. nur ein Fenster herausgedrückt wird und die Mauern stehen bleiben, haben die umgebenden Bauteile bei einer rasanteren Explosion keine 'Zeit' mehr, sich durch ihre eigene Resilienz nur zu verbiegen und den Explosionsdruck sich den schwächsten Ausgang, etwa Fenster oder Türen, suchen zu lassen, sondern werden im Extremfall 'pulversisiert'.

Diese beiden Komponenten a) absolute Gasausbeute relativ zum Volumen des Ausgangsstoffes und b) Rasanz der Ausbreitung (und Brisanz des Sprengstoffes) desselben bestimmen also im Wesentlichen, wie 'geeignet' ein Sprengstoff ist, größtmögliche Zerstörungen anzurichten.

Der Unterschied zwischen einer Verbrennung von Fest- oder Flüssigstoffen, etwa in Ofen oder Heizung, und der Detonation eines üblichen Sprengstoffes ist, daß das Verbrennungsmaterial, etwa auch bei einer Gasexplosion bei einer defekten Gasleitung in einem Haus, darauf angewiesen ist, daß über Umgebungsluft Sauerstoff zum Verbrennen/Verpuffen herangeführt wird, während der Sprengstoff 'Brennmaterial' und Oxidationsmittel in sich vereinigt.

Darüber hinaus werden Sprengstoffe je nach Anwendungsgebiet noch entsprechend 'konditioniert'.

(Eine späte Sonderentwicklung sind Aerosolbomben und thermobare Waffen, die ebenfalls kein Oxidationsmittel mitführen, sondern den umgebenden Luftsauerstoff verwenden, aber über eine ausgefeilte Technik ein weitflächiges explosives Gemisch erzeugen. Für 'Hobby'-Bastler ist diese Bauweise zu aufwendig, zudem muß sie vom Flugzeug abgeworfen werden.)

Diese Vereinigung von Brennstoff und Oxidationsmittel kann in Form eines losen Gemisches geschehen, wie beim Schwarzpulver, das aus (Aktiv-) Kohle, Natriumnitrat und Schwefelblüte besteht, oder, bei den modernen Sprengstoffen, dadurch, daß das Oxidationsmittel in einer chemischen Verbindung eingebunden ist. Das immer noch häufigste Herstellungsverfahren ist die Nitrierung einer Kohlenstoffverbindung. Eine Explosion letzterer Sprengstoffe ist dann also eigentlich eine molekulare Umlagerung, wenn man so will.

Das oftmals mit der vermuteten Sprengung des World-Trade-Center in Verbindung gebrachte Nanothermat zählt übrigens ebenso zu den o.g. Gemischen wie der von Anders Breivik und Timothy McVeigh verwendete Sprengstoff aus Ammonium-Dünger und z.B. Dieselkrafstoff (vgl. auch den 'Gänseblümchenpflücker'). Auch wenn es einfacher sein kann, sich die Zutaten zu einem Gemisch zu besorgen und diese mechanisch zu vermengen, als sich mit chemischer Synthese, Umkristallisationen, optimalen Prozesstemperaturen oder nitrosen Gasen bei der Nitrierung usw. herumzuschlagen, liegt auch hier der Teufel im Detail: es muß eine möglichst optimale Korngrößenverteilung vorliegen und die Mischung muß extrem gleichmäßig erfolgen. Da dies notgedrungen mechanisch geschieht, liegt hierin wiederum die Gefahr der Selbstentzündung bei der 'Verreibung'.

Für die Verwendung im 'Alltag', sowohl bei Sprengungen im Bergbau oder beim Abriß von Gebäuden ebenso wie bei Verwendung in Munition und Bomben oder bei den Pionierbataillonen, ist ein weiterer Aspekt wichtig:

c) Die Handhabbarkeit. Der Sprengstoff soll genau erst dann detonieren, wenn es vom 'Anwender' gewünscht ist und nie vorher. Die jährlich vergebenen Nobelpreise erinnern immer wieder daran, daß Nobel mit seinem Dynamit erstmals das Nitroglyzerin, das in flüssigem Zustand recht empfindlich gegen Schlag und Stoß ist (und, wenn es einmal gefroren war, kaum ohne Explosion wieder aufgetaut werden konnte), durch Adsorption an einen Trägerstoff stabilisiert hatte, so daß es für friedliche, leider aber auch für militärische Zwecke gebrauchsfähig wurde.

Nobel ging tatsächlich davon aus, daß diese für seine damalige Zeit enorme Zunahme an Sprengkraft die Menschheit zukünftig von Kriegen abhalten werde, da deren Auswirkungen zu verheerend seien. Das Gegenteil ist eingetreten und seit wenigen Monaten wird sogar wieder spekuliert, ob, ausgehend von der Lage in Syrien, ein atomarer Erstschlag nicht wieder zur realen militärischen Option eines Schlagabtausches zwischen USA und Rußland werden könne.

Während Militär und zivile Sprengstoff-Anwender Wert auf sichere Handhabung legen, was deren Auswahl an verfügbaren Sprengstoffen limitiert, haben zum Selbstmord bereite Terroristen eine ungleich größere Auswahl.

Deren Probleme liegen daher eher auf der Herstellungsseite und bei der Beschaffung der zur Herstellung nötigen Ausgangsmaterialien. Auch die dauerhafte Haltbarkeit spielt bei ihnen anders als bei staatlichen und zivilen Anwendern eine geringere Rolle.

Wir geben hier natürlich keine vollständige Einführung in Sprengstoffkunde oder gar zu Herstellungsverfahren (dafür gibt es ja die Literatur).

Alles, was hier berichtet wird, ist übrigens weithin bekannt, der Terrorist in spe hat nicht etwa darauf gewartet, daß das Gelbe Forum ihm die nötigen Literaturhinweise liefert. Damit allein ist es auch nicht getan und Nachahmer seien gewarnt: rein aus der angelesenen Literatur kann man sich i.d.R. nicht die nötige Kenntnis zum Bombenbau aneignen, dann dazu gehören auch noch

- labortechnische Kenntnisse, die in der chemischen Literatur zur Sprengstoff-Synthese bereits stillschweigend vorausgesetzt werden

und

- insbes. feinmechanische Kenntnisse und handwerkliches Geschick; zur geographisch oder zeitgenauen Zündung sind dann heutzutage auch noch ein paar elektrotechnische/elektronische Kenntnisse erforderlich.

Dennoch floriert der Bau behelfsmäßiger Sprengfallen in Unruhegebieten schon recht zuverlässig. Beinahe täglich werden entweder NATO-Soldaten Opfer solcher Vorrichtungen oder es werden zumindest welche entdeckt und entschärft/kontrolliert gesprengt. Die scheinbar rückläufigen Zahlen 2014 - 2016 haben weniger mit Erfolgen bei der 'Befriedung Afghanistans' als damit zu tun, daß die 'Koalitionstruppen' dem Feind immer größere Gebiete kampflos überlassen und sich 'einigeln'; dies kann man deutlich an den immer dreisteren Überfällen auf afghanische Städte wie z.B. Kunduz ablesen. So sah es kurz vor dem schmachvollen Abzug der Sowjet-Truppen auch aus.

Darum versuchen ja z.B. die Vereinigten Staaten oder Isreal immer direkt die Bombenbauer auszuschalten, etwa durch gezielte Drohnenangriffe, da dieses Wissen meist nur in wenigen Köpfen vorhanden ist und die Ausbildung nicht nur einige Zeit braucht und weil auch nicht jeder von seinem Intellekt her geeignet ist, den z.T. komplizierten Abläufen fehlerlos zu folgen.

Die Gefahr, daß der Selbstbauer zuerst sich gefährdet oder ausschaltet, ist also ohne ausreichende naturwissenschaftlich-technische Ausbildung größer, als daß er sein geplantes Ziel erreicht. In diesem Sinne sei auch ausdrücklich vor laienhafter Nachahmung gewarnt; dieser Beitrag dient allein der Aufklärung.

Ein Detail ist aber noch wichtig, um den Mechanismus der meisten Bomben (und auch von Patronen) zu verstehen: meist besteht eine Sprengladung, egal, ob in Munition, Bomben oder zur 'zivilen' Sprengung oder für terroristische Zwecke ('Sprenggürtel' u.a.), nicht nur aus dem Sprengstoff allein, der stets die Hauptmasse ausmacht, sondern meist noch aus einer separaten Zündvorrichtung, die ihrerseits einen sog. 'Initialsprengstoff', ein Zündmittel, enthält.

Nicht immer, aber meist, sind Massensprengstoff und Initialsprengstoff/Zündmittel genau aufeinander abgestimmt. Die Zündung des Initialsprengstoffes erfolgt dann mittels Schlag (Gewehr, Pistole und deren Schlagbolzen) oder z.B. durch (elektrische) Erhitzung, weshalb die meisten Kofferbomben meist ein paar Batterien und einen Glühdraht enthalten, sowie entweder einen Wecker zur Zeitzündung oder eine Vorrichtung zur Fernzündung über Funk, heute meist Mobiltelefone, bei denen der Einkäufer die Spuren verwischen kann.

Die früher zur Sprengung von Flugzeugen (z.B. Lockerbie) eingesetzten Zünder dagegen verwendeten häufig statt einer Zeitzündung einen Mechanismus, der auf den abfallenden Druck bei großen Flughöhen ansprach, da nur die Fluggastkabinen künstlich unter atembarem Luftdruck gehalten werden, nicht aber die Laderäume.

Um die Wirkung zu 'verbessern', spielen je nach Zweck noch zwei letzte Details eine Rolle bei der Wahl der Materialien:

d) die Verdämmung. Sprengstoff, der sich zu früh ungezwungen ausdehnen kann, 'verpufft' u.U. lediglich und daher halten sich die Schäden in Grenzen, je nach Art des Materials und des Sprengstoffes (je höher die Brisanz, desto zerstörender die Detonantionswirkung allerdings auch schon ohne Verdämmung - daher mußte das TATP des syrischen Bombenbauers ja direkt vor dem Fundort in Erdgruben zwecks Entschärfung gezündet werden). Daher sind (Hand-) Granaten z.B. von einem festen Metallmantel umgeben, der erst reißt, nachdem sich bereits ein hoher Innendruck aufgebaut hat; zudem dient der Mantel bei Handgranaten, wie Nägel bei Nagelbomben, zum Erzeugen von "Schrapnell", daher die charakteristischen Einbuchtungen/'Sollbruchstellen'. Oft werden leere Campinggasflaschen verwendet oder Leitungsrohre, daher der Name Rohrbombe. Es ist schlicht unmöglich in einer modernen Gesellschaft zu verhindern, daß potentielle Täter an geeignete Bombenhüllen gelangen.

e) Wenn insbesondere "Weichziele" getroffen und geschädigt werden sollen, also in erster Linie Menschen, dann läßt sich die Reichweite einer Sprengladung deutlich steigern, indem ihr Festkörper beigemischt werden ('Schrapnell'). Daher enthalten die meisten Sprenggürtel paradiessüchtiger Bomber ebenso wie deren Rucksack- oder Kofferbomben zusätzlich scharfkantige Metallteile oder Nägel. Während die Druckwelle mit dem Quadrat des Abstandes an Gewalt verliert, fliegen diese Geschosse, je nach den ihren Luftwiderstand bestimmenden Form und spezifischen Gewicht, deutlich weiter, als die Druckwelle selbst noch Menschen ernsthaft verletzen könnte. Auch beim bis heute ungeklärten Anschlag in Köln, war solches Schrapnell beigemischt.

Viele Sprengstoffe können in einer geeigneten Qualität nur fabrikmäßig bzw. in einem gut ausgerüsteten Labor hergestellt werden. Diese 'Signatur' erlaubt dann oft Rückschlüsse aufgrund der chemischen Spurensuche, in welchem Land und in welcher Fabrik dieser bestimmte Sprengstoff hergestellt wurde, was wiederum Rückschlüsse auf Hintermänner bzw. Beschaffungswege erlaubt. So waren z.B. bei bestimmten Flugzeuganschlägen immer wieder Chargen von Semtex nachweisbar, die mit ziemlicher Sicherheit aus der damals zum Warschauer Pakt gehörenden Tschechoslowakei stammten. Somit durfte man den Schluß ziehen, daß bestimmte Terror-Organisationen z.B. des Nahen Ostens freundschaftliche Beziehungen zu Ostblock-Geheimdiensten unterhielten - von wo die verbliebenen Mengen Sprengstoff heute tonnenweise den Weg zu ISIS gefunden haben dürften (vgl. auch Bericht über österreichische "Einsatzgruppe zur Bekämpfung des Terrorismus - EBT", p. 59).

Da sich die meisten Staaten heutzutage in internationalen Vereinbarungen verpflichtet haben, solche Beschaffungswege zu unterbinden und sich nicht an der Terroristen-Alimentation zu beteiligen, sowie die sog. Grundstoffe zu überwachen, wird die Beschaffung von Sprengmaterial für terroristische Zwecke auf den ersten Blick immer schwieriger.

Andererseits aber gibt es zwei dem entgegenlaufende Entwicklungen:

- einerseits hat die Chemie in den letzten Jahrzehnten auf diesen Gebieten Fortschritte gemacht, und dabei sind auch ein paar neue Stoffe entdeckt worden, die sich auch von relativen Laien leicht herstellen lassen, bzw. deren Ausgangsstoffe immer noch leicht zu beschaffen und auch schwer zu unterdrücken sind und die Literatur zu alten und neuen Verbindungen ist dank des Internet heute spielend leicht zugänglich; und

- andererseits sind für die weggefallenen staatlichen Akteure quasi-staatliche Akteure hinzugekommen, seien es sog. 'failed states' wie etwa Somalia oder Rebellengebiete sowie quasi-staatliche Strukturen wie das Islamische Kaliphat. Diese finden auf den eroberten/besetzten Gebieten entweder bereits noch intakte geeignete Infrastruktur vor, oder ihnen fallen Sprengmittel in die Hände oder sie können entsprechende Fabrikationsanlagen, von feindlichen Einflüssen abgeschirmt, dort mit entsprechendem Material und Sachkenntnis errichten. Jedenfalls ist dies wesentlich einfacher, als in 'Feindesgebiet' in einer konspirativen Wohnung oder abgelegenen Garagen wie die 'Sauerlandgruppe' sich an chemischen Experimenten zu versuchen, während man gleichzeitig nach außen hin ein normales Leben vortäuschen muß und kaum Gelegenheit hat, ohne aufzufallen seine 'Erfindungen' vor dem Einsatz zu testen.

Somit hat sich die Logistik der Sprengstoffanschläge auf den Transport geeigneten Materials über die jeweiligen Grenzen zu den 'Feindstaaten' verlagert. Aufgrund des seit den siebziger Jahren und nochmals seit dem Zusammenbruch des Ostblocks extrem gestiegenen Welthandelsvolumens haben die Güterströme derart zugenommen und sind derart unübersichtlich und verzweigt geworden, daß der Transport von Waffen und Sprengstoff trotz extrem gesteigerten Überwachungsaufwandes heute im Prinzip leichter sein dürfte als noch vor dem 'Zeitalter der offenen Grenzen' (wenn der Sprengstoff nicht ohnehin gleich aus innerstaatlichen Quellen stammt, vgl. auch das 'Celler Loch').

Daß diese Annahme richtig ist, sieht man ja an den fast ungehinderten Transporten von Drogen im Tonnen-Maßstab (für die ähnlich empfindliche Detektionsgeräte im Einsatz sind!). Was dort mit ganzen Güterzügen an Tonnage gelingt, das sollte mit Sprengstoffen im Paketmaßstab noch wesentlich einfacher zu bewerkstelligen sein. Das einzige, was hier noch vor großen Importmengen an Explosivstoffen und in der Folge horrenden Anschlägen zu schützen scheint, ist, daß die beiden Bewegungen, Drogenkartelle und terroristische Organisationen, unterschiedliche Ziele und Mentalitäten haben. Sollten diese aber fallweise kooperieren, und die logistische Infrastruktur der Drogenkuriere auch für Waffen- oder Sprengstofflieferungen zur Verfügung stehen, so ändert sich das Bild.

Da es, z.B. in Afghanistan, sich ideologisch wohlgesonnene Gruppen gibt, da die Drogenanbauer und -verkäufer dort sicherlich z.T. personenidentisch mit bestimmten Glaubenskriegern sein dürften, ist der Tag u.U. nicht mehr ferne, an dem diese beiden Strukturen zu verschmelzen beginnen. Beim Geldtransfer arbeiten beide Systeme ja schon lange Hand in Hand (u.a. sog. Hawala-System).

Daß Saudi-Arabiens Herrscherhaus u.U. aus Angst vor Anschlägen im eigenen Land dann mit hunderten Millionen Anschläge in fremden Ländern finanziert, entbehrt auch nicht einer gewissen Tragikomik, siehe auch gewisse Vorahnungen schon aus dem Jahre 1996.

Die Drogenkartelle sind nur an einem wirtschaftlich starken Westen interessiert, der ihnen die Drogen nicht nur auch zu Höchstpreisen abkaufen kann, sondern wo sie selbst dann auch in Hotels, Kasinos, Aktien, Immobilien investieren und ihr Geld 'waschen' können, während der Terrorismus, zumindest der radikal-islamische, ein eher gegenteiliges Ziel verfolgt, wie der Islam generell, weshalb der Wohlstand in islamischen Ländern ja auch deutlich geringer ist und bleibt, sofern er nicht von fast aufgezwungenen Öl-Milliarden gespeist wird, die aber ersichtlich nur in einem strohfeuerartigen Konsum landen, während es bis heute dort keine produktive Infrastruktur gibt außerhalb der Öl- und Gas- und der dafür nötigen Transportindustrie und sonstigen Logistik.

Jedoch, wenn eine nächste Wirtschaftskrise die Absatzchancen der Drogenkartelle beschneidet, weil den westlichen Jugendlichen das Geld fehlt, das sie dann auch nicht mehr zusammenstehlen können, so könnte es immerhin denkbar sein, daß die Drogenszene ihre gut geölte Infrastruktur teilweise an gut zahlende Terrororganisationen 'vermietet'.

Auch die Tunnels unter der Grenze zum Gazastreifen zeigen bereits eine Mischwirtschaft, werden sie doch ebenso zum Waffenschmuggel wie zum Import von Bedarfsgütern genutzt, die einem Embargo oder zu hohen Zöllen unterliegen.

Weiter mit "Die Sprengstoffe der modernen Terroristen, ihre Beschaffung/Herstellung - Anpassung an Rechtslage und Grundstoffverfügbarkeit"

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