Gelbe Beratung: Teil 1
Hallo Jens,
Danke, hab mich dort registriert, vermute aber mal, der wird keinen
jährlichen Gewinnanteil akzeptieren, sondern eher cash sehen wollen? Falls
sich im Forum noch jemand findet, der sich auskennt:
das ist eher unüblich. Aber lege ihm gegenüber einfach die Karten auf den Tisch und frage nach.
(Note to self: für konkrete Projekte wie dieses musst Du cash in die Hand
nehmen, die Variante oben funktioniert vielleicht, wenn Dich jemand als
Businessangel berät.)
Sehe ich auch so. Gerade, wenn nur eine Vorfinanzierung von wenigen 1000 € nötig ist, wirft es natürlich die Frage auf, ob Du Deiner Idee so wenig traust, dass Du das Riskio nicht selbst trägst.
Im Bekanntenkreis gibt's noch jemanden, der mal in anderem Zusammenhang
von Arduino-Programmierung geredet hat, wenn das nicht klappt, melde ich
mich bei dem Entwickler, bedankt!
Naja, i.d.R. bekommst Du das, was Du bezahlst. Jemand, der das für vage Hoffnung entwickelt bzw. selbiges versucht, wird andere Arbeit abliefern, als jemand, der Dir eine wasserdichte Lösung verkauft, weil das sein Job ist.
Du kannst ja mal im deutschen Teil des Arduino Forums die Amateure fragen bzw. gleich unter "Gigs and Collaborations" nach Semi-Profis suchen. Um mal ein Gefühl zu kriegen, wie die Resonanz bzw. der Kostenbedarf ist. Fragen kostet erstmal nichts.
Jemand der Ahnung hat macht das an einem halben Tag, wenn alle Hardware da ist - aber der weiß eben auch, dass er dreistellige Stundensätze wert ist.
Davon abgesehen ist die Entwicklung nur der erste kleine Schritt - interessant wird es bei der anschließenden Fertigung. Daran scheitern viele Kickstarter Projekte. Hier ein positives Beispiel von (Vollprofi) Paul Stoffregen - dem Vater der Teensys. Lies mal die Updates, da schreibt er ziemlich offen, was hinter den Kulissen alles getan werden musste, damit eine 3000er Kleinserie produziert, getestet und an Kunden verschickt werden konnte (unten mit lesen anfangen).
Beste Grüße,
Positiv.