Schließe mich an
Konzeptionell stelle ich mir eine Kamera vor, die mich im Fall eines
Einbruchs via Smartphone warnt/informiert. Ich müsste anhand des Bildes /
einer Videosequenz entscheiden können, ob ein Einbruch vorliegt, und
daraufhin Polizei oder Nachbarn (evtl. einen akustischen Alarm) aktivieren.
Vorteil: Falschalarme sind unwahrscheinlich. Sollte eine Kamera sofort
deaktiviert werden würden die wenigen Bilder bis dahin reichen müssen.
Ich hatte das vor vielen Jahren schon mal realisiert mit einer billigen Webcam, die bei Bewegungserkennung diverse Bilder auf einen Server hochgeladen und gleichzeitig eine SMS verschickt hat. Dies hatte den Vorteil, dass auch Zerstörung der Kamera oder Abbruch der Verbindung zumindest die bereits aufgenommenen Bilder=Beweismittel nicht mehr beeinträchtigen konnte. Ein Nachfolger dieser Webcam hatte sogar einen Video-Modus, der bereits 10 Sekunden vor der Bewegungserkennung begann aufzuzeichnen ("vierdimensionaler Hyperraum-Modus").
Das war aber alles schlussendlich ziemlich kompliziert einzurichten mit viel Bastelei, und Smartphones gab es damals auch noch nicht.
Da gibt es doch inzwischen bestimmt etwas Out of the Box?
Dann gab es auch mal einen Einbruchsschutz basierend auf Infraschall. Das war ein kleines Gerät, welches irgendwo im Haus platziert war und eine (unhörbare) stehende Schallwelle erzeugte. Irgendeine Veränderung an der Akustik durch Öffnung einer beliebigen Tür oder Einschlagen eines beliebigen Fensters führte angeblich unweigerlich zur Alarmauslösung aufgrund Veränderung der Resonanzfrequenz des Hauses. Wenn es diesbezüglich heutzutage etwas Funktionierendes gäbe, wäre das natürlich praktisch. Man müsste dann nicht lange überlegen, welche der diversen Seiten des Hauses man mit welchen Klapparatismen separat überwachen muss.
Grüße
Kurt
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Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.