Kommt selten vor, dass ich mit Dir einer Meinung bin

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 21:55 (vor 3514 Tagen) @ Mephistopheles2010 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 22:07

Trifft aber hier zu.

Deshalb ist ja die Gefahr des Islam so groß, weil er durch die fehlende Ratio bei den meist ungebildeten und analphabetischen Nordafrikanern/Arabern mangels Alternativen so stark verwurzelt ist, das er niemals mit Erfolg hinterfragt werden kann. Die Imame sind mit Rattenfängern zu vergleichen und die Gläubigen mit Lemmingen.

Trotz aller Toleranz, die es in Deutschland und Europa gibt, muss Eines eisenhart durchgesetzt werden: Religiöse Ideologien, egal welcher Art, gehören nicht auf die Straße. Sie sollen dort bleiben, wo sie gepflegt werden können, in den entsprechenden Gotteshäusern.

Damit meine ich jedwelche Präsentation von jedwelchen Religionen auf der Straße, in der Öffentlichkeit. Keine Erlaubnis zum Koranverkauf in den Fußgängerzonen, genauso kein Bibelverkauf (was sowieso nicht stattfindet). Aber genauso auch kein Anlabern von den Zeugen Jehovas mit ihrem Wachtturm auf der Straße, ich bin mir (als Katholik) auch beim Fronleichnamsumzug sehr im Zweifel, ob man das nicht besser auf das Kirchengelände beschränken solle.

Kann mich noch erinnern, - es war in den 70er Jahren in Heidelberg - da bewegten sich alle möglichen ulkigen Gestalten und Weltenerlöser auf den Straßen, genauso in West-Berlin. Nicht nur die glatzigen Hare-Krishna-Tänzer, auch von christlichen Sekten gabs dort genug. Hab mir da immer einen Spaß draus gemacht. Einmal kam einer auf unsere Clique zu und beschwor mich: "Jesus liebt auch Dich!!"
Daraufhin meine barsche Antwort: "Wer hat ihm das erlaubt? Ich nicht. Er soll das gefälligst sofort einstellen!!" Über das verdutzte Gesicht haben wir uns dann bucklig gelacht.

Kein Mensch wusste damals, dass aus diesem Toleranzdenken mal was ganz Anderes werden sollte.

Es muss eine tragbare und auch faire Lösung für alles gefunden werden, - ich bin da wahrscheinlich nicht der Richtige dafür, sowas zu entscheiden. Meiner Meinung nach sollen die Kreuze in den Schulzimmern bleiben, - sie sind ein Zeichen unserer christlich-abendländischen Wertevorstellung. Die Kopftücher sollen außerhalb des Schuldienstes erlaubt werden, - schließlich tragen diese Kopftücher auch die Pfingstler (= christliche Sekte). In der Schule aber die abendländische Kleiderordnung, wo man keine Kopftücher verwendet.

Religionsunterricht verpflichtend in der Schule, für jeden, auch als Prüfungsfach. So war es zu meiner Zeit, und ich fand das gut so (nur jetzt, damals nicht). Es war zwar ein katholischer Geistlicher da, - was aber heute nicht mehr zu sein braucht/hat. Es kann jeder neutrale Religionsexperte den Unterricht führen.

Wir lernten damals die Grundsätze sämtlicher Weltreligionen. Egal, obs Katholizismus, Protestantismus, Calvinismus, etc. war, oder die christlichen Sekten wie Mennoniten, Mormonen ,etc., Islam, Jüdische Religion, Hinduismus, Buddhismus, Shintoismus, Konfuzionismus, etc. genauso wie die Naturreligionen Afrikas. Das für mich damals Unangenehme: Wir wurden über diesen Stoff auch geprüft und benotet. Heute bin ich froh darüber. Aber das war in meinen Augen und aus heutiger Sicht sinnvoller Religionsunterricht.

Wissen ist Macht, - nur derjenige, der weiß, was die Grundlage jeder Glaubensrichtung ist, kann seinem Gegenüber aus der anderen Kultur beurteilen und sich dazu noch richtig verhalten. Dann gibt er dem Hinduisten auch nicht die linke Hand zum Gruß, womit er ihn tödlich beleidigt.

Fest steht für mich: Wir haben im Staat die Trennung von Kirche und Staat. Das muss auch so bleiben. Wir können nicht über die Toleranzmasche dieses System verändern lassen. Religion dorthin, wo sie hingehört, - in die Gotteshäuser. Jeder hat die Möglichkeit, über Internet sich zu informieren oder angesprochen zu werden. Wenn er dann will, soll er ins betreffende Gotteshaus gehen. Dort kann er sich dann so ausleben, wie er will, - denn "jeder soll nach seiner Facon selig werden" , getreu nach Friedrich II.

Gruß zurück - Helmut


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