Noch eine andere Sichtweise dazu
Irgendwie vermisse ich tiefgründige analytische Abhandlungen der Vorgänge hinsichtlich Terroranschläge. Oder mir ist da was entgangen, - ich kann ja auch nicht alles lesen.
In einem österreichischen Forum habe ich folgendes geschrieben:
Warum analysiert man diese Vorgänge nicht?
Was meine ich damit: Diese Erscheinungen sind doch auf zweierlei Gründe zurückzuführen. Einmal die Zugehörigkeit zu einer fanatischen Organisation, die dem Selbstmörder seine 72 Jungfrauen im Himmel verspricht.
Oder aber:
Der Nordafrikaner/Araber kommt über teure Umwege hier ins Land, erhält anfangs zwar entsprechende finanzielle Zuwendungen, stellt aber nach einer Zeit fest, dass das absolut nicht das war, was er gesucht hat. Es sei denn, er "integriert" sich völlig, was einem Ablegen sämtlicher anerzogener Traditionen gleich- oder nahekommt. Dazu die Aussichtslosigkeit, als Ungelernter auch in vielen Jahren keinen Blumentopf aufs Fensterbrett zu bekommen. Vielleicht noch Schulden aus der Bootsüberfahrt, die seine im Heimatland verbliebene Familie abbezahlen muss, vielleicht die Diskrepanz mit der Ehefrau, die eher zur Anpassung in der "Neuen Heimat" tendiert, - dadurch kann er seine Frau nicht mehr als "Fetzen" behandeln, usw.
Endlösung: ein theatralischer Abgang.
Was schließt man daraus, welche Konsequenz bleibt?
Bei der Nachwahl Hofer wählen.
Der Grund ist klar: Hofer macht keine Gesetze, aber er muss sie unterschreiben. Und er kann genau das verweigern, wenn das Parlament, wie es sich auch zusammensetzen mag, unsinnige Gesetze beschließt, die gegen die Interessen des Volkes sind. Dafür ist dieser Mann am richtigen Platz.
Dabei braucht man gar kein FPÖ-Anhänger zu sein, das ist schon ein Gebot der Vernunft.
Wir brauchen keinen senilen Herrn, der das Amt des Bundespräsidenten als krönenden Abschluss seiner politischen Lebenstätigkeit sieht und aus Gutmütigkeit mit allem einverstanden ist, - Hauptsache, man läßt ihn in Ruhe. Wir brauchen jemanden mit Ecken und Kanten, der seine Entscheidungen nicht nur im Interesse des Volkes trifft, sondern auch in seinem persönlichen Interesse, weil sein politischer Lebensweg auch nach diesen 6 Jahren noch weitergehen soll.
Auch mein seliger Vater hätte als ewig rot wählend heute so entschieden, so wie damals, als er für Waldheim gestimmt hatte.
Anm.: Bei Waldheim wählte mein Vater mit dem Argument, dass er sich mit Sicherheit nicht von ausländischen Staaten vorschreiben lasse, wen er zu wählen habe und wen nicht.
Da stand natürlich Deutschland an erster Stelle. Da ich meine Landsleute kenne, finde ich es gut, wenn irgendwelche überdrehten Journalisten da irgendwelche Teufel an die Wand malen und die Österreicher davor eindringlich warnen, Hofer zu wählen. Ist dem Vorgang, dass Hofer in den Sattel kommt, nur hilfreich.