Ich sehe da bestimmte Parallelen

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 09:40 (vor 3516 Tagen) @ helmut-13003 Views

Tut mir leid, wenn ich da so scheibchenweise "nachlege", - aber es gibt Gedankengänge, die sich so nach und nach entwickeln.

Nehmen wir mal nur diesen Absatz:

Oder aber:

Der Nordafrikaner/Araber kommt über teure Umwege hier ins Land, erhält anfangs zwar entsprechende finanzielle Zuwendungen, stellt aber nach einer Zeit fest, dass das absolut nicht das war, was er gesucht hat. Es sei denn, er "integriert" sich völlig, was einem Ablegen sämtlicher anerzogener Traditionen gleich- oder nahekommt. Dazu die Aussichtslosigkeit, als Ungelernter auch in vielen Jahren keinen Blumentopf aufs Fensterbrett zu bekommen. Vielleicht noch Schulden aus der Bootsüberfahrt, die seine im Heimatland verbliebene Familie abbezahlen muss, vielleicht die Diskrepanz mit der Ehefrau, die eher zur Anpassung in der "Neuen Heimat" tendiert, - dadurch kann er seine Frau nicht mehr als "Fetzen" behandeln, usw.

Endlösung: ein theatralischer Abgang.

Wo sind nun meine Parallelen:

Ich stelle mir vor, ich hätte den Gang nach Rumänien, mit all meinen Werkzeugen und Geräten (es waren über 12 Lastzüge von Speditionen, neben den vielen Fahrten, die ich mit meinen Transportern mit Anhänger gemacht habe), vor Ort bereut oder "nicht bestanden". Schon aus finanziellen Gründen war der Umzug nur ohne Rückfahrkarte möglich.

Was hätte ich gemacht? Mich als kleiner Pinscher wieder reuig zurückgeschlichen und beim Sozialamt H4 beantragt? Entspricht leider nicht meiner Mentialität. Ehrlich gesagt, ich weiss keine Antwort darauf.

Denke aber immer wieder an den Typ Nordafrikaner/Araber, der hier in Europa aus seinem Leben was machen will und draufkommt, das er sich auf dem Holzweg befindet, oder sich geradwegs in eine Sackgasse begibt, aus der er kaum mehr herauskommt.

Viele Leute aus dem Ausland, die nach dem Umsturz in Rumänien Geld machen wollten und Schiffbruch erlitten - aus den unterschiedlichsten Gründen (Unerfahrenheit, Fehleinschätzung der Marktlage, Unkenntnis der Mentialität, Gutgläubigkeit mit anschließendem Betrogenwerden) - und die 6 - und 7 stellige Beträge hier in den Sand gesetzt haben (in DM und €).

Ich selbst kenne einen Fall aus meinem engeren Bekanntenkreis, wo sich der Mann in eine finanziell ausweglose Situation hineinmanövriert hat. Auch im menschlichen Bereich, was andere Beziehungen betrifft. Verunglückte dann tödlich mit einem Segelflugzeug. Dadurch war die Ehefrau durch die Versicherung zeitlebens versorgt. Nur die Wenigen, die der Familie sehr nahe standen, wissen, dass es Selbstmord war, denn er war ein ausgezeichneter Flieger.

Jetzt haben wir da Mentialitätsunterschiede - zu den Muslimen. Das vorgenannte Beispiel mit dem Flugzeug spielte sich in einem Tal ab, das weitestgehend unbewohnt war und wo man davon ausgehen konnte, dass außer Bäumen niemand zu Schaden kam.

Der Muslim denkt da aufgrund des Korans anders. Wenn er schon von der Bühne abtritt, dann soll es sich lohnen. Und was eignet sich da besser als der Dschihad? Nur dabei bekommt er seinen Lohn im Himmel, mit den 72 Jungfrauen.

Wie gesagt, - Mentialitätsunterschiede. Die vielen Selbstmorde von älteren Siebenbürgern, die nach Deutschland ausgewandert sind, weil sie mit ihrer bereits ausgewanderten Familie zusammenleben wollten und feststellten, dass sie dort eine ganz andere Welt vorfanden, als sie es sich erträumt hatten - das sind und bleiben Dunkelziffern. Niemand spricht darüber, - und es wird der Mantel des Schweigens darüber gedeckt. Schon gar nicht passiert sowas auf spektakuläre Art.

Das alles mündet für mich in die Frage:

Wir haben mit Sicherheit noch mit einer ganzen Reihe von Anschlägen von den Fanatikern zu rechnen. Das kann man kaum steuern, - das ist auch nur schlecht voraussehbar, - trotz aller Geheimdienstüberwachung.

Was aber ist mit diesen, die unauffällig (weil nach Geheimdienstinfos eben nicht "radikal denkend") unter uns wohnen und mit ihrem gewählten Leben in Europa nicht zurechtkommen? Die letztlich nur den Weg des "theatralischen Abgangs" sehen? Welche Zeitbombe erwartet uns da noch?

Um ehrlich zu sein, - ich habe da keine Antwort darauf. Aber die Zeit wird uns darauf die Antwort geben.

Eine Antwort habe ich schon von den Rumänen in meinem engeren Umfeld vor Ort erhalten, als diese von dem Vorfall in Nizza gehört haben:

Sie meinten, - Gottseidank haben wir solche Verhältnisse nicht hier in Rumänien, - Gottseidank haben wir hier nur ganz wenige Muslime, auf deren Eigenarten niemand jemals besondere Rücksicht genommen hatte, - weswegen sie sich auch völlig integriert haben und kaum oder gar nicht mehr als Muslime im Vergleich zu den Rumänen erkennbar sind. Gottseidank haben wir hier Ruhe.


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