Nicht der Unternehmer wird belastet, sondern der Konsument
Derzeit wird jeder Unternehmer für jeden Mitarbeiter im Durchschnitt mit
ca. 50.000 Euro Steuern und Abgaben belastet.
Ja, und der Unternehmer (wenn er denn einer ist, und einen Taschenrechner bedienen kann) holt sich diese Belastung wieder aus dem Preis seiner Ware herein. Also wird letztendlich der Konsument mit dieser Abgabe belastet, und nicht der Unternehmer.
Der Unternehmer zahlt ja diese Abgaben nicht aus seinem Privatvermögen - da wäre er schnell pleite. Steuern und Abgaben aus Privatvermögen zahlt nur Erna Tüttelbeck die einen Kosmetikversand bei ebay mit Schleuderpreisen betreibt, weil der Herr Tüttelbeck als Anwalt regelmäßig Geld in den Laden pumpt. (Oder Oma Tüttelbeck der Erna ein großes Vermögen hinterlassen hat, das es zu verprassen gilt.) Gibt es so einen generösen Gatten oder ein Erbe nicht, ist in der Regeln nach ein paar Jahren der Laden dicht, wenn plötzlich die Erkenntnis auftaucht, dass man Einkommensteuer, Umsatzsteuer, IHK-Gebühren und ggf. Gewerbesteuer nachzuzahlen hat. Da hat es schon manchen "geputzt", der sich über die "hohen" Preise seiner Konkurrenten wunderte. Da ist schon manchen Geschäftsgründern das Lachen vergangen.
Es ist doch kein Wunder, dass ständig neue kleine Läden auftauchen, die nach 1-3 Jahren wieder dicht sind. Ein vernünftiger Mensch, der zunächst die Kosten berechnet, fängt sowas i.d.R. gar nicht erst an.
Grüße,
Prophet