Jedes Ding hat seine Vor- und Nachteile
Servus.
Ich selbst habe bisher in dieser Abfolge gelebt:
Miete - Eigentum (verschuldet) - Miete - Eigentum (unverschuldet).
Es ist schon so, dass man als Mieter seinen Obolus entrichtet und dann mehr oder weniger seine Ruhe hat. Das mehr oder weniger bezieht sich dabei auf den Zustand der Mietwohnung, den Vermieter und die Nachbarschaft.
Der Eigentümer einer selbstgenutzten Wohnimmobilie unterliegt dem Zeitgeist - sprich politischen Vorgaben bezüglich Dämmung, Heizungsart, Brandmelder, Trink- und Abwasseranschluss, Verkehrsanbindung, ev. Fassaden- und Dachgestaltung. Diese Kosten sind neben den Erhaltungskosten einzuplanen. Dies ist mittlerweile durch die Sprunghaftigkeit der Politik sehr erschwert.
Sind Erhaltungs- bzw. Renovierungsarbeiten in Eigenleistung möglich oder benötige ich für jeden Dübel einen Handwerker? Ist die mit Familie bewohnte eigengenutzte Immobilie noch hoch belastet, so ist man ohne adäquate Rücklagen immer dem psychischen Druck ausgesetzt, die finanzielle Belastung tragen zu können. Da darf dann manchmal beruflich nichts dazwischen kommen. Wenn doch, dann folgt eventuell ein Zerwürfnis mit der Ehefrau, oftmals Scheidung, wirtschaftlicher Ruin mit oft traumatisierenden Auswirkungen. Dies wird aber kaum öffentlich thematisiert. Pauschal als traumatisiert gelten nur die Neuankömmlinge aus aller Herren Länder.
Es folgt die Erkenntnis, dass jeder für sich selbst entscheiden muss - Eigentum oder Miete. Dies ist nicht immer einfach, da Ehemann und Ehefrau manchmal gegensätzlicher Meinung sind
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Gruß
TurnAround
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