Antwort (ed.)
Hallo!
Die Schulden kann die EZB aufkaufen. Oder ein bedingungsloses
Grundeinkommen finanzieren, wenn die Nachfrage zu schwach ist. Das ist dann
keine Marktwirtschaft mehr und führt zu großen Fehlallokationen, ist aber
kein Grund für ein schnelles Game Over.
Stimmt, nicht zwangsläufig. Führt in Folge aber zu allgemeiner Verarmung bzw. Umverteilung (weltweit) und letztlich in so etwas wie den weltweiten Sozialismus, vorausgesetzt, der Turm stürzt ein nicht zuvor.
Ob die relativ reichen Europäer das mitspielen mögen, oder wird es uns vorher schon zu heiß im Kochtopf werden (Bürgerkrieg)?
Geschlossene Grenzen gehen schon, wenn ein politischer Wille wie in
Australien da wäre und dies auch so kommuniziert werden würde.
Unterstützt von Maßnahmen vor Ort wie z. B. ausreichender finanzieller
Ausstattung der Flüchtlingslager außerhalb der EU. Dann würde in einer
Woche aus dem Flüchtlingsstrom ein Rinnsal werden. Das ist aber
offensichtlich politisch nicht gewollt.
Australien hat keine Landverbindung zu Eurasien. Ich finde, das sollte dabei schon bedacht werden. Aber ja, es ginge, wöllte man. Andererseits: Wer Krieg sät, wird Kriegsversehrte ernten (wer Kapitalismus betreibt, wird Verelendung ernten) - und falls der Andrang doch zu groß wird (Gazaisierung)? Nach dem Verursacherprinzip sollten die USA jedenfalls wesentlich mehr Flüchtlinge aufnehmen oder zumindest die Rechnung bezahlen.
Es lässt sich meiner Ansicht nach aber nicht leugnen, dass der (bzw. ein) Zustrom aus demografischen Gründen politisch gutgeheißen wird, und das wird ja so auch öffentlich kommuniziert.
Es grüßt der
Rybezahl.
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.