Re-Integration ist heutzutage zu beobachten

Dieter, Sonntag, 03.04.2016, 21:18 (vor 3602 Tagen) @ BerndBorchert2713 Views

Hallo BerndBorchert,

persönlich habe ich kein Problem bei 1 Mill Migranten. Das Problem ist nicht die Menge, sondern deren Herkunft und Eignung einer Assimilationsfähigkeit und -willigkeit. (Es gab schon mal 13-15Mill. Migranten in einem Schwung, die übrigens weitaus mehr gemobbt wurden als die heutigen)

Wenn wir von Migranten sprechen, dann doch von Menschen, die dauerhaft und nicht auf Zeit (sei es 2 Monate, 3 oder 20Jahre) Teil der hiesigen Bevölkerung dieses Landes sind.
Wir müssen also über zu fordernde Integrationsbemühungen der Migranten sprechen, darüberhinaus aber von einer unabdingbaren Assimilation.

Und hier hat die Erfahrung innerhalb der BRD gezeigt, daß die Gesellschaft es bislang versäumt hat, einen notwendigen Druck aufzubauen, der zur Integration der meisten führt, geschweige denn zur Assimilation. Wir erleben sogar im Ergebnis eher eine Re-Integration, die größtenteils von außen gesteuert ist (Moschee-Vereine).

Nicht unsere Bemühungen und unser Entgegenkommen waren zu zaghaft, sondern die Forderungen der Mehrheitsgesellschaft. Eigentlich sind diese nicht einmal formuliert.

Auf wen würden solche Forderungen treffen? Und hier taucht das Problem auf mit der Million oder mehr. Es trifft in der Mehrzahl auf Menschen, von denen man aufgrund deren Ursprung und Religion und Ideologisierung, Bildung nicht einmal erwarten kann, daß sie diese Forderungen erfüllen können. Sie müssen scheitern.
Hätten diese Menschen eine Vorstellung davon, welche Forderungen unsere Gesellschaft an sie stellt und wie sie gewillt wäre, diese durchzusetzen, wären sie vermutlich nicht einmal zu uns gekommen, bzw. hauptsächlich nur die, die sich das auch zugetraut hätten.

Man kann auch alles in einem einzigen Satz sagen:
Die politische Parteien Deutschlands haben ihrem grundgesetzmäßigem Auftrag in keinster Weise erfüllt, obwohl die Problematik seit mind. 3 Jahrzehnten sichtbar ist, und derzeit beschleunigt wird.

Gruß Dieter


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