Am Ende will keiner verantwortlich sein, oder was gesagt haben
Völlig richtig. Beispiel:
Offenbar haben die Russen ja kein amtliches Dokument von den Veralberten Staaten erhalten, also keinen vor der UN verwertbaren Vertrag, dass die NATO sich nicht weiter nach Osten ausdehnen würde, nach der Wiedervereinigung Deutschlands inklusive gestatteter gesamtdeutscher Mitgliedschaft in diesem Angriffskrieg-Verein.
Und ohne Beleg will das am Ende ja keiner so gesagt haben.
Will sagen: oft funktioniert das ja in "gutem Glauben" oder in vorauseilendem Gehorsam, weil man glaubt, dass man Rückendeckung hat oder eben stillschweigend erpressbar ist. Ich nenne so was galoppierende Blödheit und würde beispielsweise beim Militär mich ganz genau am geschriebenen Recht halten und alles andere verweigern.
Womit wir wieder beim Thema wären: Wenn da draußen die Polizei oder das Militär auf Einsätze geschickt wird: Augen auf, liebe Exekutive! Denkt daran, dass die Leute, die Euch Dinge befehlen, morgen vielleicht schon nicht mehr da sind und ihr dann im Regen steht, weil ihr gegen Recht verstoßen habt. Befehl hin oder her.
Wann darf (ich sage muss) man einen Befehl verweigern? Wenn er gegen das Gesetz ist, also wenn durch das Befolgen eine Straftat begangen würde (§ 11 SG, § 22 WStG) oder wenn die Menschenwürde verletzt wird.
Gruß
stocksorcerer