In der Tat eine interessante Frage!

re-aktionaer, Sonntag, 21.02.2016, 13:48 (vor 3642 Tagen) @ helmut-13843 Views

Und ich habe sie mir auch schon öfter gestellt. Nun ist es in der Tat so, dass das Judentum ja keine homogene Gruppe ist, sondern vom radikalen atheistischen Marxisten bis zum orthodoxen Rechtsextremisten alle Schattierungen beinhaltet. Ich hatte sogar mal das Vergnügen einen Rabbi kenen zu lernen, der meinte der Holocaust habe nicht stattgefunden. Nun ja...
Was mir so sehr zu denken gibt:
Ausgerechnet jene Gruppe, die in ihren Eheregulatorien die strengsten Vorschriften bez. erhalt der "Reinrassigkeit" hat (Matrelineare Vererbung nach dem Prinzip "Mater semper certa est") hat sich in den letzten Jahrzehnten am vehementesten unter dem Motto "Antirassismus" für die breite Vermischung der Völker stark gemacht... der anderen Völker.
Ich bin mir sicher, dass viele Juden nicht einmal im Ansatz darüber nachgedacht haben, was für eine kognitive Dissonanz es eigentlich ist, einerseits strikt auf sein erbbiologisches "jüdisch sein" zu bestehen, andererseits aber von allen anderen die große Vermischung einzufordern.
Vielleicht aber ist es aber auch in einigen Zirkeln, in denen nämlich, die ein wenig mehr zu sagen haben, gar keine kognitive Disonanz sondern eine begrüßensewerte Entwicklung! Denn unter den Blinden ist der Einäugige bekanntlich König. Und in einer bastardisierten Mischmasch Welt ist derjenige, der genetisch noch eine Quentchen über dem allgemeinen Niveau reussiert, ex obligo, unerreichbar, unbezwingbar und somit Herrscher.
Wie gesagt... ein Gedanke... ohne Beleg... und schon gar nicht gedacht, Ressentiments zu schüren - denn die eingangs erwähnte Heterogenität der Leute bereichtigt nicht zu Rückschlüssen.
Ach ja, noch was:
In meinen Augen beginnt das große Verbrechen, die die nationalen Sozialisten diesbezüglich angerichtet haben, dass sie exakt jenen Juden, die nichts lieber sein wollten als Deutsche, die deutscher als deutsch waren und die seit 3 Generationen eine gewalitge Assimilierungsleistung vollzogen hatten, gerade jenen also, die das heilige Deutschland am glühendsten verehrten, weil sie mit der eigenen Tradition gebrochen hatten, weil ihre Großeltern die Enge des Stetls verlassen hatten können, der Knute des Rabbiners enflohen waren, jenen also, die Loyal bis in den Tod gewesen wären, erklärt haben, sie seien keine Deutschen, sie können niemanls welche werden. Was für eine Sauerei!
Man stelle sich die maßlose Enttäuschung vor, zurückgeworfen zu sein, auf eine Identität, die man eigentlich nicht mehr so wollte, vertrieben zu sein, aus einer Heimat, in der man endlich, nach Jahrtausenden, wieder Wurzeln zu schlagen begonnen hatte. Dieses Trauma ist es, dass viele dieser armen Teufel im Exil in den Tod trieb.
Wenn man es aber global betrachtet, oder aus der Sicht eines Vereinsobmanns, der immer mehr Mitglieder an die Konkurrenz verliert, so war dieses Trauma ein Segen. Denn von nun an, gibt man sich keiner Illusion mehr hin. Man ist was man ist und man ist es am besten im eigenen Staat....
Und am besten kann man den eigenen Staat absichern, wenn man dafür sorgt, dass man Feinde hat und zwar solche, die einem nie ernsthaft gefährlich werden können, aber lästig genug sind, um das Volk zu einen.
Eben deshalb ist meiner Meinung auch der durchschnittliche Jude ein genauso armer Teufel wie wir alle, der nicht in der Lage ist zu überblicken welch perfides Spiel man hier mit ihm Spielt. Er muss Terror und Gemeinheit ertragen, wie ein Schaf, das einen elektrischen Schlag bekommt, wenn es sich dem Zaun nähert. Seiner Hirten aber wissen exakt was sie tun. Das ist meine Spekulation zu dem Thema.


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