2030 werden wir im Sozialismus leben

LLF, Mittwoch, 17.02.2016, 22:55 (vor 3645 Tagen) @ Dieter2482 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.02.2016, 23:00

Hallo,
irgendwie frage ich mich, wie man heute so als 40-50jähriger über sein
Alter nachdenkt, wie es finanziert wird, wie es bei Krankheit oder Pflege
läuft.

Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird es einen Aufstand geben, der alle bekannten Wirtschafts-Institutionen und das kapitalistische Wertesystem hinwegfegen wird.

Dank Bio- und Robotertechnik ist schon jetzt das Potenzial vorhanden, um die gesamte Menschheit zu versorgen. Die Umverteilung (Rentenversicherung oder Grundeinkommen) ist im wesentlichen ein buchungstechnisches Problem.

Schon heute sind lediglich 20% der Erwerbstätigen mit der Produktion und 80% mit der (innerbetriebslichen oder staatlichen) Vermarktung und Verwaltung beschäftigt. In beiden Bereichen gibt es gewaltige Einsparpotenziale.

2030 wird es keine Aktien und kein Bargeld mehr geben. Zu viel Verwaltungsaufwand. Zu viel Volatilität im Wirtschaftsprozess.

Mit den heutigen CDU- und SPD-Politikern wird es keinen Systemwechsel geben - die schwafeln vom Einwanderungsbedarf und Fachkräftemangel, während gut ausgebildete Akademiker massenweise auf der Straße stehen.

Noch steht die Generation Merkel (40-65) in Treue fest zu ihrer Führerin, aber das kann sich schnell ändern, wenn die Bankautomaten kein Geld mehr ausspucken.

Ich weiß, das dies ein Börsenforum ist, aber das kapitalistische Wirtschaftssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch:
- sinken die Zinsen noch weiter, stirbt die Lebensversicherung
- steigen die Zinsen, stirbt der Aktienmarkt

- nach einem Bail-In verliert die Regierung das Vertrauen der Oberschicht
- nach einem Bail-Out fordert die Unterschicht höhere Sozialleistungen
- eine marktwirtschaftliche Bank-Abwicklung ohne staatliche Eingriffe ist nicht möglich, weil zu chaotisch

- ohne Einwanderung sinken die Immobilienpreise
- die Einwanderung von Nichteuropäern verdrängt die schlecht ausgebildeten Deutschen (und Migrantenkinder) vom Arbeitsmarkt und zerstört die gewachsene Kultur
- Einwanderung als quantitative Injektion in ein qualitativ veraltetes Ausbildungssystem taugt nichts.

- ohne Euro keine Exporte
- Haushaltsdefizite in Frankreich, Italien und Spanien haben Auswirkungen auf die gesamte Euro-Zone
- Frexit ruiniert die deutsche Wirtschaft


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