Auf die Kinder bauen, oder weg von hier?
Hallo,
so wie ich die Situation einschätze, wird es in 20 Jahren auf keinen Fall eine ausreichende Rentenversorgung, so wie wir sie jetzt kennen, geben, auch bei Verbreiterung der Beitragspflichtigen nicht.
Wenn der Staat also nicht sorgt, dann bleibt für die meisten doch nur noch die Familie als einzig mögliche Versorgung im Alter. Also exakt das Modell, welches wir noch heute in bäuerlichen Strukturen vorfinden oder in Ländern, in denen der Staat nicht die Voll-Fürsorge bereit hält, wie wir es in Deutschland kennen.
Das heißt doch, daß bei Erkenntnis der zukünftigen Rentenlage eigentlich die Geburtenraten bei den heute 20/30-Jährigen in die Höhe schnellen müßten, die Älteren darauf hoffen müssen, ihre Kinder so erzogen zu haben, daß unter Verzicht eigener Bedürfnisse eine Bereitschaft zur Versorgung der Eltern vorhanden ist.
Wenn keine Familie zur Verfügung steht, oder kein Verlaß auf diese ist, dann kann nur noch Eigenvorsorge im gesunden Zustand helfen oder der Freitod, wenn man im Alter ggf. krankheitsbedingt irgendwelchen Abzockern ausgeliefert ist.
Auswandern? Eigentlich ist anzunehmen, wenn es in Deutschland keine vernünftige Rente mehr geben wird, in welchem Land mit ähnlichem Sozialstatus würde es Vergleichbares geben? Mir fällt da kein Land ein.
Auswandern ist dann eine Alternative, wenn man in der Fremde das Alter zu erheblich niedrigeren Kosten bewerkstelligen kann. Hier bieten sich natürlich viele Länder an, bei denen vor allem die Servicekosten extrem niedrig sind.
Dies alles nur mal so als spontane Gedanken.
Gruß Dieter