Differenzierungen

TurnAround, Donnerstag, 11.02.2016, 14:09 (vor 3650 Tagen) @ BerndBorchert1923 Views

Problem ist auch, dass es keinen üblichen Ausdruck gibt, der einfach
beschreiben würde, dass man gegen übertriebene Einwanderung ist, ohne
dass der Ausdruck potentielle Gewaltanwendung impliziert - wie die
gegenüber einem "Feind" im Krieg.

Der Ostdeutsche ist freundlich und hilfsbereit gegenüber fremdländischen Gästen (nicht kritisch und feindlich). Dieses Verhalten wird bewusst propagandistisch nicht erwähnt.
Der Ostdeutsche möchte einfach so leben, wie bisher und lehnt eine aufgenötigte Migration ab. Es ist so, als wird man grundlos genötigt, jeden Tag Lebertran essen zu müssen. Er will einfach nicht so leben wie die Mannheimer, ohne das täglich neu begründen zu müssen.
Das stößt ihn zutiefst ab und er wehrt sich dagegen.
Um so stärker die Nötigung, desto stärker die Gegenwehr.
Die Gegenwehr ist dann Nazi.

Ist die fehlende Wortauswahl Absicht? Teil der anti-deutschen Propaganda?

Die Situation differenziert beschreibende Worte gibt es schon. Es wird aber bewusst diffamiert. In Ostdeutschland sind die Deutscher noch zu präsent, noch zuwenig ausgedünnt.

In anderen Sprachen "xenophob". Hört sich das wie "-feindlich" an? - ich
habe nicht das Sprachgefühl eines Muttersprachlers dafür.

Bernd Borchert

Beispiel: ein Kernkraftgegner ist was anderes als ein Kernkraftfeind -
letzterem würde man sogar Anschläge zutrauen.

Die Bezeichnungen Feind/Gegner treffen es nicht, Fremde als Besucher sind nie Feind oder Gegner.

Gruß
TurnAround

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