Belohnung und Strafe

Monterone, Donnerstag, 11.02.2016, 11:26 (vor 3649 Tagen) @ Ikonoklast2196 Views

Hallo Ikonoklast,

evtl. ist es ja genau anders rum, bei uns im Westen war ja alles was aus
dem Ausland kam besser/hipper und nicht so
spießig/kleinbürgerlich/antiquiert wie das Einheimische. Bald 70 Jahre
transatlantisch-mediale Einflussnahme gehen an keinem spurlos vorüber.

Nur so ein Gedanke, hat keinen Anspruch auf Richtigkeit.

Trotzdem ein Volltreffer! Es kommt aber noch etwas hinzu: ein fein gestuftes Arsenal von Belohnung und Bestrafung für den, der diesen verlogenen Affentanz nicht so toll finden kann.

Die Bestrafung erfolgt, wie schon von Tocqueville beschrieben, durch Ausgrenzung, Ächtung und Mobbing, was einem, wenn es blöd läuft, das Leben zerstören kann.

Als belohnende Leckerlis für das teutsche Hundchen gibt es gesellschaftliche Akzeptanz, das Gefühl, dazuzugehören, endlich auf Seiten der Starken und Sieger zu stehen, die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs und ein paar flachgelegte Weiber mehr.

Gerade die letzten beiden fundamentalanimalischen Punkte waren entscheidend, um aus den ohnehin schon weitgehend substanzlosen Deutschen lächerliche Abziehbilder ihrer Todfeinde und Sklaventreiber zu machen.

Sie sind so ähnlich wie ein Neger der Baumwollplantagen, der Gesten und Sprache seiner Besitzer nachäfft, in der Hoffnung, damit auf der sozialen Leiter eine Sprosse höher zu kommen, und gar nicht merkt, daß das Nachahmen die Unterschiede erst recht hervortreten läßt und den Sklaven zudem der Lächerlichkeit preisgibt.

Siegfried und Sieglinde machen's nicht anders und sind auch noch stolz drauf!

Monterone


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