Tiefe Ölpreise sind gut für die Ölexporteure

pigbonds, Mittwoch, 03.02.2016, 11:30 (vor 3657 Tagen) @ Rybezahl3714 Views

Habe dazu auch gelesen, dass RU seine Ölförderung steigert, wegen des
"Ölförder-Kampfes". Offenbar muss RU, aber auch andere Länder, den
fallenden Preis durch steigende Förderung ausgleichen. Für RU kein gutes
Zeichen.

Ist die Frage, wann Peak-Fracking in den USA erreicht ist. Ich glaube
aber, das ist noch etwas hin...


Es mag erstaunen, aber ich halte tiefe Preise für Öl für einen Vorteil für
die Exporteure.

Der tiefe Ölpreis macht es für Konkurrenztechnologien schwieriger, Investoren
zu finden.

z.B. Climeworks aus Zürich "erntet" CO2 aus der Luft, das man dann verkaufen
kann, es gibt deutsche und auch kanadische Firmen, die daraus flüssige Treibstoffe
machen können:
http://www.climeworks.com/

Für Audi tönt dies nicht so esoterisch wie es tönen mag, die investieren in
diese Technologie:
http://www.startupticker.ch/en/news/september-2014/audi-investiert-signifikanten-betrag...

Es gibt also nicht nur Tesla, mit seinen Elektromobilen, die eine Bedrohung für
die Benzinproduzenten und -zulieferanten darstellt.

Wer nicht billig sein kann, kann sich nicht durchsetzen, damit ist billiges Öl
das beste, um den Ölexporteuren die Zukunft zu sichern:
[image]

Wer "Moby Dick" noch kennt und sich etwas für Wirtschaftsgeschichte interessiert, sollte
sich in diesem Zusammenhang einmal die Finanzierung des Walfangs ansehen, es gab da tatsächlich
sowas, wie ein "Silicon Valley des Wahlfangs", aber auch dessen Vorherrschaft dauerte ob
der Erdöl Konkurrenz nicht ewig:
http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21684805-there-were-tech-startups-t...


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