Radikale Differenzierung - Ist so etwas möglich?
Miesepeter,
Es sind nicht 'die Fluechtlinge', welche gebrandmarkt werden sollten, und auch nicht 'die Rechten', sondern die radikalen Rassisten, Antirassisten, Religionsfanatiker usw.
Das ist sicher ein wichtiger, erster Schritt, wenn man die Situation wieder entspannen möchte. Doch ist es keinesfalls sicher, dass dies geschehen soll oder wird, denn (so nehme ich an) gibt es ja auch die organisatorische Seite der Völkerwanderung. Und ob die Finanzierer/Organisatoren diese Sicht teilen, ist wohl nicht unbedingt anzunehmen, den wozu wäre die Völkerwanderung den organisiert worden?
Zum Begriff "radikal" ist insofern anzumerken (ich denke, da wird @Monterone zustimmen können), dass in der Schweiz in der ersten Zeit nach der französischen Aufklärung die heutigen Liberalen (Freisinnigen) als "Die Radikalen" bezeichnet wurden. In der Romandie heissen sie heute noch "Les Radicaux" oder "Les Libéraux-Radicaux".
Davon ausgehend, könnten wir "radikal" argumentierend (an die Wurzel gehend/reichend) sagen, dass ja gerade die Aufklärer und Demokratiebringer auch heute noch ganz einfach viel zu wenig differenzieren.
Übrigens: Welche Publikationsorgane leben von der Differenzierung, des genauen Beleuchtens eines komplexeren Sachverhalts?
Schöner Gruss
vom W.
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Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus