Wahrscheinlich nimmt sie Deine "Psychopharmaka", nicht ich.
Ja, dann ... muss
man halt was dagegen tun. Gegen die Angst: Psychopharmaka. Oder
handeln. Aber jammern, mir die Ohren volljammern, fordert meinen
Widerspruch heraus. Auch ich darf ...Ich sage nur eines: wer sich nicht
wirklich wehrt, und meint, er kann zwar nach dem Beruf
Dein
Argement) noch stundenlang fernsehen, aber zur einstuendigen
Mahnwache EINMAL IN DER WOCHE langt's nicht ... der luegt mich dreckig
an. Und da werde ich "kiebig"!
Einverstanden.
Wir sollten aber nicht miteinander so hart ins Gericht gehen.
Ich erzähle mal was dazu, denn zur sog. "Flüchtlingskrise" ist es nicht ganz plötzlich und unerwartet in 2015 gekommen, und nur wegen Angie.
Und in Folge dessen plötzlich müssen wir alle Mahnwachen machen.
Als ich anfang der Neunziger das erste Mal bei meiner Verwandschaft, Familienfeier, in Stuttgart war, habe ich ein Aha-Erlebnis gehabt. Das fällt mir heute immer wieder ein, wenn "Merkel muss weg!" gefordert wird.
Ich fuhr mit besagter "Westverwandschaft" Straßenbahn, in Stuttgart, und bemerkte: "Sind ja so viele Türken hier, auch die Straßenbahn voll, alles voller Türken!"
Ich habe das Bild vor Augen, wie alle zusammenzuckten, sich ängstlich umdrehten, Finger auf den Mund, Belehrung an mich: Du bist aus dem Osten, da ist man noch nicht so weit wie wir hier. Mein Nachbar ... Kollege ... Türke ... Grieche ... die sind alle in Ordnung ... seid eben immer noch DDR (sinngemäß Nazi, provinziell?) ... Kennt man ja aus dem Spiegel: Magdeburg Olvenstedt.
Meine Meinung: Die Mahnwachen hättet Ihr in Stuttgart schon in den Achzigern machen müssen. Heute sind wir im freien Fall, wegen der letzten Jahrzehnte, nicht, weil ich bei MAGIDA 2.0 nicht mitmarschiere oder Merkel "nervenkrank" wäre. Letzteres will ich ja nicht abstreiten, wahrscheinlich nimmt sie Deine "Psychopharmaka" - wie das ja bei den Eliten heute üblich sein soll.
Ich will nicht auch einmal so enden, siehe dazu meine Signatur.
Ich bin seit Jahren überzeugt, dass sie gekauft ist, wenigstens unter Druck steht. Sie weiß, dass sie am Ende fortgejagt werden wird, aber sie hat eine Mission (und jetzt Deine "Angst"): Stellung halten bis zum Gehtnichtmehr. Dann Sündenbock-Rolle.
Sie ist in demselben Biotop aufgewachsen wie ich. Ich kenne diesen Menschentyp vielleicht besser als Du. Sie ist ehrgeizig, pflichtbewusst, vielleicht so etwas wie preussisch, gar calvinistisch, auf jeden Fall nicht modern westlich individualistisch. Als Pfarrestochter "gemobbt", vileicht nur benachteiligt, musste sie sich mehr Mühe geben als andere ("FDJ"). Moskau, Kollektiv, Internationale - alles prima, um von gewissen Kreisen langfristig aufgebaut zu werden, nenne es "umgedreht" zu werden, egal.
Das ist meine These.
Nichts für Ungut. Ich kann Dir nicht das Wasser reichen, Dein Wissen betreffend, aber vergib mir meine Meinung bitte.
LG
H.
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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.