Notstrom
Hallo,
schon lange überlege ich, ob es Sinn macht einen leistungsstarken
Generator anzuschaffen (bis 4KW (Diesel) habe ich).Nun schlummert schon lange bei mir ein alter Margirus-LKW, der so vor sich
hinrostet, dessen luftgekühlter 6Zyl-Motor mit Getriebe und Nebenantrieb
ggf. umgerüstet werden könnte. Der Motor hat wenig Laufleistung und ist
absolut in Ordnung. Dann würde ich ein paar andere Sachen noch ausbauen
und den Rest (ca. 3to Stahl) verschrotten - und die Aktion bringt wieder
Platz.Aber, lohnt sich das? Ist der Aufwand (Generator) hoch? Ich habe leider
keine Ahnung von dieser Materie. Ein derartiges Gerät macht auch nur Sinn,
wenn ich es als Not-Stromversorgung für meine Hobby-Werkstatt nutzen kann,
in der etliche 380V-Geräte stehen.Ich wäre für Tips dankbar, bevor ich örtliche Fachleute heiß mache.
Gruß Dieter
Ja, man liest es, Laie. Für Elektroniker ist das kein Thema, die kommen im Falle des Falles mit einem guten Akku aus, 12 V DC genügen. Für Haus und Werkstatt bräuchte man einen Generator, möglichst keinen vom Baumarkt. Es gibt viel Auswahl, sehr schöne leise japanische Diesel 3-Zylinder, von den Krad-Herstellern, die auch selbst starten, wenn das Netz ausfällt. Die Frage: Lohnt das ? 3 kw genügen in der Regel. Platz ist Vorausetzung, denn der braucht Luft und ein Abgassystem und einen sicheren Tank. Und dann muss der natürlich zwischenddurch mal laufen.
Wenn es nur um eine kurzzeitige Überbrückung geht, kann man das auch mit einigen Speicherakkus ( Keine Starterbatterien) machen und einem Konverter, z.B von Trace. Das muss kein Sinus sein, der Kühlschrank geht auch mit Trapez.
Drehstrom geht dann aber nicht so gut. N.B. 380 V AC gibt es in EU nicht mehr, das sind schon seit Jahrten 400 V, in Bälde dann 440 V.