Nichts da Nazikeule
Bei dem gelöschten Faden wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die
zugrunde liegende Studie mittlerweile einfach überholt ist (da sie
für
2010 erstellt wurde). Hat den TE einfach nicht interessiert, statt
dessen
wurde irgendwann die Nazi-Keule hervorgeholt und andere Forenmitglieder
diffamiert.
Da muss man der Fairniß halber auch zugeben, dass er selbst von anderen
Teilnehmern auch nicht mit verbalen Samthandschuhen angefaßt wurde. Klar,
die Nazikeule ist natürlich inakzeptabel, aber sie ist letztlich ein
Symptom. Sie wird in der Regel von den Leuten verwendet, die keine anderen
Argumente mehr auf Lager haben.
Das ist leider eine perfide Lüge. Und deshalb plädiere ich halt dafür, threads zu sperren, wenn es ausufert, aber nicht zu löschen. Zumal in diesem thread imho alles noch im Rahmen war.
Ich habe nirgendwo das Wort benutzt und schon gar nicht als Argument gegen eine Person.
Ich habe allgemein und sinngemäß gesagt, dass bestimmte Sachverhalte den Rechtspopulisten u.a. Nahrung gegen könnten. Meine ganze Argumentation basierte aber überhaupt nicht darauf.
Ich habe genau differenziert.
Dass die Studie veraltet war, hatte mich sehr wohl interessiert, und bzgl. des Alters habe ich mich mehrfach geäußert. Ich dachte natürlich dass man die anderen postings auch mitliest
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=389800
Was das Alter der Studie betrifft, hat der Mann ja auch zugegeben, dass es
von früher ist. Nur, - er hätte besser bereits bei seinen Eingangsworten
darauf hingewiesen. Trotzdem sind bei der Studie Passagen dabei, über die
man diskutieren kann. Das habe ich auch eingeräumt.
Richtig. Und ich kam gar nicht mehr zum Antworten, weil gelöscht wurde. Obwohl ich mich bemüht hatte, die Vielzahl an Gegenantworten möglichst schnell zu beantworten. Einer gegen zehn ist natürlich nicht einfach.
Ich bin ein Freund jeder Diskussion, mag sie auch kontrovers geführt
werden, so lange aber jeder seine Meinung äußern kann, ohne dass
irgendeiner versucht, anderen seine Sichtweise aufzunötigen. Dazu
gehört
aber auch, dass man auf die Argumente der "Gegenseite" eingeht.
Ja und das habe ich getan, soweit ich konnte
Auch ich beteilige mich gerne und auch anhaltend an Diskussionen, solange
ich eine gewisse substantielle Ernsthaftigkeit registriere, solange man
nicht ausfällig wird und solange die Argumente nicht aus dem utopischen
Bereich kommen. Das mit "der Sichtweise aufnötigen" funktioniert bei mir
nicht. Solange die Spielregeln eingehalten werden, kann ich auf
"open-end"-Basis diskutieren. Hab ich im gefährlichen Alter auch mit
meinen Kindern praktiziert. Einmal sogar mit zwei Vertretern der Zeugen
Jehovas, die ich aber dann nie mehr zu Gesicht bekommen habe. Vielleicht
haben die danach umgeschult.
Es ist ein Unding, dass hier threads gelöscht werden. Nun kann jeder im Nachhinein etwas behaupten, was man nicht mehr nachprüfen kann.Thredas sollten nur in Ausnahmefälle gelöscht werden, wenn sie z.B. gegen das gesetzt verstoßen oder grob die Forenregeln missachten, was aber nicht der Fall war.
Wenn Du die MSM erwähnst, dann hat mich der Umstand interessiert, dass
gerade jemand als Journalist (als das hat er sich ja ausgegeben) sich in
ein Forum mit seinen Argumenten begibt, das ja offensichtlich kein
Gutmenschen-Forum ist.
Ich habe mich überhaupt nicht als Journalist ausgegeben.
Um generell die Thesen der „Nicht-Gutsmenschen" zu hinterfragen, muss man nicht „Gutsmensch" sein und auch keinem politischen Lager angehören. Mit dieser Taktik wird ja gerne gerarbeitet, den anderen in eine Ecke stellen und dann noch Lügen verbreiten ( Nazikeule)
Der Begriff ist ziemlich dämlich.
Würde ich mir (umgekehrt) an seiner Stelle
überlegen. Denke aber nicht, dass deshalb hier die Gefahr eines Maulkorbs
bestanden hat.Ob gerade dieser Maulkorb durch die Löschung des Threads in Kraft
getreten ist, - bleibt Ansichtssache.
Nein, das Wort kam gar nicht vor. Es können nur die Antworten gewesen sein, wenn plötzlich Rassentheorien herausgekramt werden
Differenziert hatte ich von Anfang an im Beitrag
Auch bei Wutbürgern differenziere ich einerseits zwischen den „ehrlichen Wutbürgern“. die entweder nicht gelernt haben oder die Emotion wegen eigener Erlebnisse und Kindheitsprägungen es nicht zulässt, den Blickwinkel zu erweitern - dabei können diffuse andere Ängste, wie Fremdheitsängste, soziale Ängste, Zukunftsängste, Identitätsängste u.a. eine Rolle spielen, welche dann auf eine bestimmte Zielgruppe projiziert werden, oder auch Minderwertigkeitskomplexe, und man versucht sich selbst aufzuwerten, indem man andere Gruppen abwertet - und andererseits den „unehrlichen Wutbürgern“, die durchaus fähig wären, ihren Blickwinkel zu erweitern, und auch keine Identitätsängste haben, aber bestimmte ökonomische und politische/ideologische Ziele und Gesinnungen verfolgen und sich unter dem Deckmäntelchen des politisch inkorrekten Wutbürgers in die Foren u.a. Medien begeben, um gezielt Stimmung gegen ethnische Gruppen zu erzeugen bzw. um polarisierende dialektische Felder/Spannungen aufzubauen und bestimmte Ereignisse instrumentalisieren.
Das können z.B. rechtspopulistische, national-konservative, rassistische, religiöse u.a. Motivationen sein (über dessen Berechtigung ich hier nicht diskutieren möchte, weil das zu einem Schlagabtausch verfestigter Meinungen führt, und aus meiner Erfahrung meist zu keinem Ziel führt) oder auch schnöde ökonomische Interessen, um seine Auflage an Bücher, Zeitungen oder die Einschaltquoten zu erhöhen. Oder man will sich mit diesen Feindbildern einfach nur wieder mehr Aufmerksamkeit, „Lebenssinn“ und Gruppenzugehörigkeit /Identität verschaffen.
Der einzige Fehler war, dass ich mich NUR auf die Wutbürger bezogen habe, und nicht auf die anderen, die vlt. gar keine Wut haben.
Ansonsten habe ich niemanden in irgendwelche Lager gesteckt, es sei denn, die Aussagen gaben das klar her. Und dann sprach ich bestenfalls über verstaubten Patriotismus /Nationalismus.
Gruß