Erfahrungsbericht aus dem Krankentransport

Loki, Montag, 11.01.2016, 17:30 (vor 3679 Tagen) @ Loki5726 Views
bearbeitet von Loki, Mittwoch, 03.02.2016, 17:12

Während meiner Studien habe ich auch alle Bücher von Frau Gisela Friebel-Röhring gelesen, die in ihren Büchern auch die Nebenwirkungen der Bestrahlung im Bauchbereich schildert.

Eines Tages kam dann eine gut 50-jährige Dame in unseren Fuhrpark, mit rotem Kleid, dezent geschminkt, nicht zu schlank aber bestimmt auch nicht zu dick. Diese Dame war eine hohe Mitarbeiterin in der AOK und scheinbar deswegen durfte sie sich ihren Fahrer aussuchen, das war dann ich.

Ein paar Wochen vorher hatte ich eine Abmahnung bekommen, weil ich es manchmal nicht lassen konnte, Patienten von den Bestrahlungen abzuraten und manchmal eben etwas davon zu den Chefs durchsickerte.

Deswegen war ich bei dieser Dame etwas vorsichtig mit meinen Äusserungen
und verlegte mich erst mal auf´s Beobachten und harmlos fragen.
Ihr "Krebs" war zwischen Steißbein und unterer Wirbelsäule
und in diesem Bereich wurde sie auch bestrahlt, von vorne und hinten.

Für Frauen ist dieser Bereich dahingehend belastend,
weil sie sich während der 40-50 Tage Bestrahlung nicht mit Wasser
waschen dürfen, und das empfinden die meisten als sehr lästig.

Aus den Büchern von Frau Friebel wußte ich, dass durch Bestrahlung im Darmbereich die Darmflora zerstört wird, wodurch ein Widerwillen Fleisch gegenüber ausgelöst wird, weil man das dann nicht mehr verstoffwechseln kann. Frau Friebel stieg dann gegen den Rat der Ärzte auf Rohkost um.

Ich war gespannt, wie es meinem Fahrgast in diesem Zusammenhang gehen würde,
wartete aber bewußt so lange, bis sie von selber von ihren Problemen anfing.
Und es war gerade eine Woche seit der ersten Bestrahlung vergangen,
als sie mir sichtlich genervt verriet, dass sie nichts mehr essen könne,
weil ihr alles wieder hochkommt. Auf meine Frage, ob ihr denn die Ärzte eine
Diät empfohlen hätten, meinte sie, "sie solle kräftig essen, weil die
Bestrahlung anstrengend für den Körper sei".

Frau M. hat übrigens gleichzeitig mit den Bestrahlungen eine Mistel-Therapie
bei einem Naturheilkundler-Dr.Med. begonnen, um die Nebenwirkungen der
Bestrahlung aufzufangen.

Von der 5bN-Seite her war mir der Zusammenhang ziemlich schnell klar:
Die Dame hatte einen "sexuellen Selbstwerteinbruch", was in dem Alter häufig ist.
Das Tragische: Diesen Konflikt hatte sie in der Konflikt-aktiven Phase gar nicht bemerkt. Erst als sie ihn für sich gelöst hatte - was ihr Erscheinungsbild der ersten Tage eindrücklich bestätigte - kam der Druck der Konfliktlösungs-/Heilungsphase, wegen dem sie dann zum Arzt ging.

Das ist oft klassisch: Es kommt ein Konflikt und der Körper reagiert sofort, indem auf organischer und psychischer Ebene dafür gesorgt wird, dass das Problem gelöst wird. Bis zur Konfliktlösung ist man symphatikoton innerviert, man hat Bärenkräfte und die Gedanken kreisen oft um das Problem und wenn man sich da den Arm abhackt, isses nicht so schlimm, weil das Problem, das zum Konflikt geführt hat, ist dringlicher. Kommt es dann zur Lösung des Konfliktes, kommt man plötzlich in die "Heilungsphase", man ist dauernd müde - weil man nun vagoton innerviert ist - und plötzlich zwickt´s irgendwo und überhaupt, war man doch vor kurzem noch so kräftig... dann geht man halt mal zum Arzt. Und der sagt dann oft ziemlich grob: "Das ist Krebs!" und schwupps... hat man einen neuen Konflikt. Diese neuen Konflikte nennt man dann "Metastasen", die seltsamerweise immer kurz nach "Diagnosen" auftreten. Das sind dann einfach zusätzliche Konflikte, "Lungenkrebs" bei Todesangst-Konflikt, "Darm-Krebs" wegen "Diesen Brocken kann ich nicht verdauen-Konflikt", Nierentumore/Wasserretention durch "Mutterseelenallein-gelassen-Konflikt" undundund

Die Geschichte von Frau M. in diesem Lichte zusammengefasst:

Sie hatte ihren sexuellen Selbstwert-Konflikt überwunden
und hätte sich nur ein paar Wochen oder Monate schonen sollen.
Stattdessen wurde der gerade gelöste Selbstwert-Konflikt wieder aufgerissen
- weil sie sich ja nicht mehr im Intimbereich waschen durfte und überhaupt -
und eine Lebermetastase kam dazu und Frau M. starb, aber das dauerte eineinhalb Jahre und sie veränderte sich deutlich in dieser Zeit: Von einer eleganten Dame in eine aufgedunsene, gepeinigte und bemitleidenswerte Frau mit teurer Perücke.

3 Blöcke mit je 35 Bestrahlungen erhielt sie und dazwischen Chemo,
Kosten damals: geschätzt 150.000,- - 200.000,- €.

Klar, dass da eine Perücke, die leicht mal 2000,- € kosten kann, anstandslos von den Kassen genehmigt wird. Ist ja auch gut für´s Image, weil´s schlecht für´s Image ist, wenn so viele Menschen ohne Haare rumlaufen.

Die heutige "Krebstherapie" ist ein äusserst profitabler Genozid.

Grüße,

Loki

P.S.:
...jetzt habe ich mich doch tatsächlich ein wenig aufgeregt beim Schreiben,
dieses Thema geht mir nach wie vor an die Nerven...


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