Ich würd´ meinen Rucksack nehmen und in den Wald gehen.
Hallo Ebbes,
eine vermeintlich provokante Betreffzeile auf Deine Frage, was ich bei einer Krebs-Diagnose machen würde; die Antwort, warum ich in den Wald gehen würde, folgt weiter unten. Zuerst aber mal zu meinem Hintergrund:
Vor ca. 30 Jahren bin ich auf das Büchlein Krebs, Leukämie und andere Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilen gestoßen und das war, als ich ca. 18 war und gerade überlegte, was ich beruflich machen will. Zu der Zeit schwankte ich zwischen Terrorist (was meinem Vater nicht gepasst hätte) und Pfarrer (was meiner Mutter so gepasst hätte), da kam mir dieses Büchlein von Breuss gerade recht. Ich beschloß nämlich dann, erst einmal ein Handwerk zu erlernen und dann später Heilpraktiker zu werden. Da ich Zeit hatte, las, lernte und studierte ich in den nächsten 15 Jahren eine Menge, davon 2 Jahre in einer HP-Schule, der interessantere Rest aber lief autodidaktisch.
Die 2 Werke "Das Vermächtnis der Neuen Medizin" studierte ich schon 1995,
ich hatte das Glück, ein Mädchen kennenzulernen, welches damals der Schulmedizin der ehemaligen DDR nach Spanien zu Dr. Hamer "entfloh", um sich dort von den Traumata ihrer Kindheit kurieren zu lassen. Auf ihrem Rückweg lernte ich sie kennen und da sie über 6 Monate bei Dr. Hamer verbracht hatte, erfuhr ich einiges aus erster Hand. Ich las auch Olivia - Tagebuch eines Schicksals, das der Vater von Olivia damals herausbrachte.
Im Zuge meiner freiwilligen Weiterbildungen zum HP machte ich auch die Sanitäterausbildung, was dazu führte, dass ich ab 1995 im Krankentransport tätig und über die Jahre exclusiv für Dialyse-, Chemo- und Bestrahlungspatienten und auch länger in Neurologie und Gerontologie eingesetzt war. Ich hatte also durchaus Einblick in die Schicksale sehr vieler Patienten, da sie oft auf dem Heimweg mit mir - dem harmlosen und zuhörenden Fahrer - über ihre Probleme gesprochen haben.
Über "Krebs" und "Aids" und manch anderen Irrsinn unserer Schulmedizyniker
habe ich schon vor über 10 Jahren auf vegan.de diskutiert,
deswegen weiß ich auch, wie hoch bei dem Thema die Emotionen kochen können.
Aber: Auf meine Diskussionen damals meldete sich ein "Durian",
der seine Genesungsgeschichte dann im Forum schilderte.
Diese Schilderung - nebst zwei sehr langen Fäden zum Thema "Krebs" -
ist leider inzwischen weg, aber ich habe noch einen Verweis auf
die Internetseite von Durian gefunden. Unter dem Reiter "Meine Genesungsgeschichte" kann man lesen:
"Der Arzt machte mich auf die Spätfolgen aufmerksam, die ich noch zu
erwarten hätte. Er erklärte mir, dass ich nicht mehr lange zu leben
hätte... Jahre später hatte ich dann auf einmal diese Tumore was für mich
trotz Vorwarnung ein großer Schock war. Ich stand neben mir und wusste
nicht mehr was ich tun sollte, war absolut hilflos und wollte nur noch
gehen, gehen und gehen.
Auf vegetarische Ernährung war ich zu dem Zeitpunkt gerade ein paar
Wochen. Nun kam mir in den Sinn was ich alles so gelesen hatte an Büchern.
Rohkost und Fasten und naturbelassen leben!
Auf keinen Fall wollte ich die Chemo-Therapie machen - dann lieber sterben!
Ich reinigte gründlich meinen Darm mit der Hydro-Kolon-Therapie und
fastete einige Tage, um dann auf die Rohkost umzusteigen.
Der Arzt rief mich noch mehrmals besorgt wegen ablehnenden Haltung gegen
die Chemotherapie an, aber ich ließ mich nicht umstimmen.
Nach dem Fasten lief ich täglich meine Runden im Wald, warf mich auf die Wiese
und aß das Gras wie ein Rindvieh. Oft erbrach ich daran. ...
Und dann immer wieder dieser Druck im rechten Oberbauch und dieses Erbrechen.
Oft dachte ich, dass der Tumor immer weiter wächst und wächst.
Dieses Denken machte mich fast wahnsinnig - doch ich wollte unbedingt
positiv denken, um meine Zellen auch so zu programmieren.Das klappte auch nach einer Weile.
Es war wie ein gleichzeitiges Entfrusten der Seele:
Nach einem halben Jahr ging ich wieder zum Arzt und habe mich
mit großer Angst im Bauch untersuchen lassen.
Völlig erstaunt fragte er mich, bei was für einem Arzt ich denn gewesen sei.
Ich sagte: "bei keinem Arzt war ich, warum?"
Ungläubig erwiderte er:"weil von den Tumoren kaum noch etwas zu sehen ist!"
Ich stand auf und konnte es selbst kaum glauben. Er sagte:
"Egal wie Sie das erreicht haben, machen sie das weiter - es hilft!"
Nach der Zeit auf vegan.de habe ich dann die Seite 5bN kennengelernt und war dort jahrelang im Forum und auch auf einem NaturNah-Seminar.
In meiner Zeit als Krankentransportfahrer - und das war ja parallel zu meinem immer besseren Verständnis der 5bN - konnte ich diese "Sonderprogramme nach den 5bN" in den allermeisten Fällen nachvollziehen.
Und die 5bN erklären auch Dinge wie "Diabetes" und "Aids" ganz anders,
als die "Schul"medizin.
Nichtsdestotrotz hast Du natürlich vollkommen recht, wenn Du auf die heutzutage mannigfachen Auslöser von "krebsigen Geschehen" hinweist.
In den 5bN werden ja alle Krankheiten als "biologisch sinnvoll" angesehen,
aber die Sache hat einen Haken: In einer unbiologischen Umgebung können sich biologisch "sinnvolle" Sonderprogramme in "unsinnige Programme" verwandeln.
Ich versuche das an einem "einfachen" Beispiel zu verdeutlichen:
Die 5bN implizieren, dass ein "Konflikt" ein Sonderprogramm auslöst,
welches bis zur Konflikt-lösung in einer Konflikt-aktiven Phase ist und
danach in einer Konflikt-gelösten Phase. Diese Konflikte lassen sich benennen,
z.B. kann man bei einem "Brustdrüsenkrebs" von einem "Mutter-Kind-verletzt-Konflikt" sprechen, das bedeutet: Wenn das Kind eines Säugetieres verletzt wird, kommt es bei der Mutter zu einem Konfliktmoment, der dafür sorgt, dass bis zur Genesung des Kindes mehr Milch für das Kind produziert wird. Es kommt also zu einer Mehrfunktion der Brustdrüsen und in einer biologischen Umgebung hört diese Mehrfunktion auf, wenn es dem Kind wieder gut geht. In der Konflikt-aktiven Phase ist die Mutter "sympathicoton erregt", nach der Konfliktlösung dann "vagoton". Genaueres zur "Zweiphasigkeit" hier.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist nun, dass "das verletzte Kind" auch ein Hobby sein kann, das nicht so klappt (...bei meiner Schwester war es ihr Projekt der G´stanzl-Singerei, das nie recht laufen wollte), oder dass ein "Angriff auf unser Revier" - welches bei uns vom Arbeitsplatz bis zur Kellerordnung ALLES umfassen kann - nicht lösbar ist und deswegen "pathologische Zustände" hervorruft.
Es geht also um die "Laufzeit und Intensität" von "biologischen Sonderprogrammen", aber das ist ein sehr umfangreiches Thema, das den Rahmen hier sprengen würde. Hast Du Dir die Doku auf der 5bN-Seite mal angesehen?
Zusammengefasst würde ich heute sagen, dass die meisten Krebsgeschehen auf
unbiologisches Leben zurückzuführen sind und obwohl einige Mechanismen von Krebs inzwischen recht plausibel erklärt werden, hilft uns das rein NICHTS,
da wir in unserer "normalen" Umwelt zu vielen Stressoren ausgesetzt sind.
Und deswegen würde ich bei einer Krebsdiagnose die verstrahlte Zivilisation weit hinter mir lassen und fasten und ruhen - wodurch sich viele "unbiologische" Konflikte, also "Sonderprogramme", von alleine in die Lösung führen lassen.
Noch eine Nachfrage:
Kannst Du mir eine Krebsart sagen, bei der einem durch den Krebs alle Haare ausfallen?
Aber wenn die Leute sterben, war es der Krebs??
Grüße,
Loki