Im hier und jetzt

mabraton, Mittwoch, 16.12.2015, 16:32 (vor 3703 Tagen) @ MausS2182 Views

Hallo MausS!

Das sind spannende Thesen mit denen Du mich hier konfrontierst.

dass wohl auch Du, geschätzter mabraton, Dir die Gestaltung
gesellschaftlicher Prozesse ohne den Einsatz politischer - mithin der
kriminellesten aller kriminellen - Kräfte und Mittel überhaupt nicht
vorstellen kannst.

Der Staat als Oberhort jeglicher Kriminalität und Amoralität findet in
jener historischen Phase schließlich seine Meister - die ihn im Ausleben
ihres höchsten Eigennutzes rücksichstlos zugrunde richten.

Ich weiß was Du meinst, allerdings werden wir aktuell gerade eher Zeuge der Errichtung eines Superstaates. Dessen Selbstzweck ist es Umverteilung vor zu nehmen und eine Angleichung zwischen Individuen zum Zweck der ökonomischen und sozialen Kontrolle zu bewirken.

Die andere, mindestens genau so starke Neigung im Gelben ist die (ich
spitze zu) Todessehnsucht, mit der auf die Motive eines Schreibers oder
Meinungs-Vertreters Bezug genommen wird.


Kann nicht nachvollziehen, wie und warum Du an dieser Stelle darauf Bezug
nimmst.

OK!

Allerdings stimme ich Dir darin zu, dass es diese Tendenz gibt.
Nur kann ich für mich und in meiner Art des Denkens und Betrachtens damit
nichts anfangen.

Diese Tendenz muss man aufmerksam verfolgen und ihr Vorschub leisten. Sonst trägt sie genau zu dem bei was ich oben beschrieben habe. Nur eine wacher Geist kann frei denken und handeln.

Politik ist auch das Forum, in dem gesellschaftliche Prozesse

ausgetragen/

ausgefochten werden. Vor allem resultieren daraus verbindliche

Regelungen,

auch für Dich. Insofern hat die, in Deinen Augen, kriminelle

Tätigkeit

einiger Deiner Vorfahren dafür gesorgt, dass die äußeren Umstände

für

ein glückliches Leben aktuell noch ziemlich gut sind.


Dies ist keinesfalls derem Wirken zu verdanken, sondern basiert auf rein
zufälligem Geschehen.
Die tiefere philosophische Betrachtung dieses Aspektes würde ein eigenes
Forum bis zum Übermaße füllen können,
weil ja selbst vermeintlich große Geister an der "Kategorie Zufall"
gnadenlos scheitern.

Kannst Du mir zu der These, dass die Entwicklungen des Staates als Form des Gemeinwesens auf rein zufälligem Geschehen basiert bitte ein paar Zusammenhänge liefern?


Denn ohne die Möglichkeit des zufälligen - nicht des
willkürlichen!
- Geschehens würde die Welt, weder als solche,
noch in unserer Wahrnehmung, überhaupt nicht existieren können.

Das geht ja noch viel weiter und widerspricht dem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Beste Grüße
mabraton


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