Genau das zeigt ja das Dilemma auf
dass wohl auch Du, geschätzter mabraton, Dir die Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse ohne den Einsatz politischer - mithin der kriminellesten aller kriminellen - Kräfte und Mittel überhaupt nicht vorstellen kannst.
Der Staat als Oberhort jeglicher Kriminalität und Amoralität findet in jener historischen Phase schließlich seine Meister - die ihn im Ausleben ihres höchsten Eigennutzes rücksichstlos zugrunde richten.
Die andere, mindestens genau so starke Neigung im Gelben ist die (ich
spitze zu) Todessehnsucht, mit der auf die Motive eines Schreibers oder
Meinungs-Vertreters Bezug genommen wird.
Kann nicht nachvollziehen, wie und warum Du an dieser Stelle darauf Bezug nimmst.
Allerdings stimme ich Dir darin zu, dass es diese Tendenz gibt.
Nur kann ich für mich und in meiner Art des Denkens und Betrachtens damit nichts anfangen.
Politik ist auch das Forum, in dem gesellschaftliche Prozesse ausgetragen/
ausgefochten werden. Vor allem resultieren daraus verbindliche Regelungen,
auch für Dich. Insofern hat die, in Deinen Augen, kriminelle Tätigkeit
einiger Deiner Vorfahren dafür gesorgt, dass die äußeren Umstände für
ein glückliches Leben aktuell noch ziemlich gut sind.
Dies ist keinesfalls derem Wirken zu verdanken, sondern basiert auf rein zufälligem Geschehen.
Die tiefere philosophische Betrachtung dieses Aspektes würde ein eigenes Forum bis zum Übermaße füllen können,
weil ja selbst vermeintlich große Geister an der "Kategorie Zufall" gnadenlos scheitern.
Denn ohne die Möglichkeit des zufälligen - nicht des willkürlichen! - Geschehens würde die Welt, weder als solche,
noch in unserer Wahrnehmung, überhaupt nicht existieren können.
Beste Grüße
MausS