Nix 'aber'
Wer einem Bergler die Fähigkeit unterstellt zwischen lawinengefährdeten und nichtgefährdeten zu unterscheiden, der sollte dies auch auf andere Situationen übertragen können. Muslim ist nicht gleich Muslim, und das Profil der aktuell Zuwandernden dürfte sich grundsätzlich von dem der ehemals anatolischen Bauern unterscheiden. Ein Teil dürfte über Kampferfahrung, Erfahrung im Bau von Bomben, usw. verfügen. Also der lawinengefährdete Hang, den der erfahrene Bergler meidet.
Dabei ist der Bergler tatsächlich im Vorteil, weil er auf altbekannte Randbedingungen vertrauen kann. Terror ist aber kein stochastisches Ereignis, lässt sich mit Wahrscheinlichkeiten aus einer extrapolierten Historie nicht vorhersagen. Alle darauf abzielenden Argumente sind Humbug.
Aus der Zehn-Punkte-Liste aus zerohedge kann man auch schlicht schließen, dass die homeland-security Organisation einen guten Job macht, was man eben von so manchem für sich selbst verantwortlichen Individuum eben nicht sagen kann. Und die Liste der Antiterror-Maßnahmen der USA ist tatsächlich lang und wirkt bis beispielsweise nach Europa.
Man hat doch bereits Erfahrung mit der Zuwanderung:
- Anstieg der Kriminalität
- Zuwanderung ins Sozialsystem
- Probleme an Schulen
- ähnlichesAlles Gründe, um gegen eine weitere Zuwanderung zu sein, Aber:
Terrorismus durch Moslems in Deutschland oder in der Schweiz? Mir nicht
bekannt. In der Schweiz leben aber bereits gute 5 % Moslems (geschätzt,
dürfte aber halbwegs stimmen). Wieso sollte das nun bei einem Anstieg auf
z.B. 7 % substanziell anders werden? Und wieso sollte, falls nun doch
nächstes Jahr ein islamistischer Terroranschlag hierzulande stattfinden
würde, dieser zwingend mit der Zuwanderung zu tun haben? Als Terrorist hat
man doch kein nennenswertes Problem, in Deutschland oder in die Schweiz
einzureisen. Selbst ein paar grosse (Koffer-)Bomben, wird man problemarm
reinschmuggeln können.Selbst wenn dein schwarzer Schwan um die Ecke kommt, braucht er nicht
zwingend von einem Flüchtling/Zuwanderer mitgebracht worden sein. Im
Gegenteil - siehe oben.