Man kann einen Widerspruch konstruieren. Der wäre allerdings nicht zwingend.

Jermak, Sonntag, 13.12.2015, 16:48 (vor 3706 Tagen) @ DT5283 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 18:16

Über “Will­kom­men liebe Mör­der” wie­derum sagt er: “Die­ser Song wird Men­schen ärgern“. Es geht in ihm um Tole­ranz, und zwar die falsch ver­stan­dene, es geht um den Kon­flikt zwi­schen Reli­gio­nen und Kulturen:

“Will­kom­men liebe Mör­der, fühlt euch wie Zuhause, nichts neh­men wir euch übel, Empö­rung? Nicht die Spur, ihr habt halt eine andere Umbringekultur“

…tex­tet er und stellt das Lied in den Rah­men, den Max Frisch mit “Bie­der­mann und die Brand­stif­ter” gezo­gen hat. Ein Drama, von dem Kunze mut­maßt, dass es “bewusst nicht mehr an unse­ren Thea­tern auf­ge­führt wird“ aus Angst vor dem Vor­wurf des Rassismus.

Falsch verstandene Toleranz


Deswegen kann einer aber trotzdem für Flüchtlinge singen. Wieso nicht? Das widerspricht sich ja nicht.
Man muß Kunze auch zugestehen, daß er ein Intellektueller ist und nicht dumm daher labert wie ein Til Schweiger.
Und daß die Meckpomm-Irre die Grenzen öffnet , konnte er ja nicht wissen, als er den Song veröffentlicht hat.


Und das sag ich, ohne daß ich ein Fan wäre. Wenn bei etwas massive Knappheit herrscht in diesen Zeiten, dann ist es Logik, simple Logik.


Grüße

jermak


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