Man kann einen Widerspruch konstruieren. Der wäre allerdings nicht zwingend.
Über “WillÂkomÂmen liebe MörÂder†wieÂderum sagt er: “DieÂser Song wird MenÂschen ärgern“. Es geht in ihm um ToleÂranz, und zwar die falsch verÂstanÂdene, es geht um den KonÂflikt zwiÂschen ReliÂgioÂnen und Kulturen:
“WillÂkomÂmen liebe MörÂder, fühlt euch wie Zuhause, nichts nehÂmen wir euch übel, EmpöÂrung? Nicht die Spur, ihr habt halt eine andere Umbringekultur“
…texÂtet er und stellt das Lied in den RahÂmen, den Max Frisch mit “BieÂderÂmann und die BrandÂstifÂter†gezoÂgen hat. Ein Drama, von dem Kunze mutÂmaßt, dass es “bewusst nicht mehr an unseÂren TheaÂtern aufÂgeÂführt wird“ aus Angst vor dem VorÂwurf des Rassismus.
Deswegen kann einer aber trotzdem für Flüchtlinge singen. Wieso nicht? Das widerspricht sich ja nicht.
Man muß Kunze auch zugestehen, daß er ein Intellektueller ist und nicht dumm daher labert wie ein Til Schweiger.
Und daß die Meckpomm-Irre die Grenzen öffnet , konnte er ja nicht wissen, als er den Song veröffentlicht hat.
Und das sag ich, ohne daß ich ein Fan wäre. Wenn bei etwas massive Knappheit herrscht in diesen Zeiten, dann ist es Logik, simple Logik.
Grüße
jermak