Danke und Nachfrage

Fabio ⌂, München, Donnerstag, 10.12.2015, 21:03 (vor 3710 Tagen) @ M. S.1530 Views

Servus M.S.,

Wo handelst Du denn die Anteile bzw. wo wird der "unter NAV" gehandelt

und

wie hoch ist denn der Abschlag?


Diese CEFs (Closed End Funds) sind wie viele andere ETFs usw. meistens
nicht in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Deswegen kann man sie nur
über Broker beziehen, die nicht in DE sitzen. Der Platzhirsch ist ja IB
(Interactive Brokers). Dazu gehören diesen ganzen Ableger wie Lynx (da bin
ich), Banx oder CapTrader. Bei Lynx (und ich denke, bei den anderen auch)
wird das Depot in England geführt. Es entzieht sich damit den deutschen
Regelungen.

Das ist mir grundsätzlich bekannt, ich wollte daher wissen, ob das bei Piter auch so ist oder ob es ev. in D nun ähnliche Möglichkeiten gibt, etwas über die Fondsbörse in Hamburg.

Die Bewertung zum NAV sieht man bei verschiedenen Tools wie Morningstar
oder hier:
TEI bei
CEFConnect
.

Da liegt wohl der Hund begraben. In D wird NAV ja u.a. synonym mit "Rücknahmepreis" verwendet, was aber in USA ganz offensichtlich nicht so sein kann, da da ein Abschlag von rund 16% angegeben wird. In D könnte sowas nicht sein, da ich ja eine riesige Arbitrage-Möglichkeit hätte.
Ich fand die Gleichsetzung von NAV mit Rücknahmepreis schon immer etwas unpräzise, aber dieses Praxisbeispiel zeigt, dass es schlicht falsch ist.
Mir fällt übrigens gerade ein, dass die Offenen Immofonds das auch schon gezeigt haben. Da werden die Anteile der geschlossenen Offenen Immofonds in HH ja auch mit riesigen Abschlägen zum Netto Inventarwert gehandelt, aber nur, weil die ja gerade nicht zum NAV zurückgegeben werden können, da die Fonds ja gerade geschlossen sind.

LG

Fabio

--
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