Ja, wenn alle Fellachen geworden sind
Hallo Meph!
Du schreibst: Nebeneinander der Religionen wird erst dann denkbar,
wenn, wie ab der Zeit Lessings, das religiöse Empfinden nachlässt und die
Religion zu reinem Kolorit wird.Ach was.
Das Nebeneinander wird dann normal sein, wenn alle merken, daß sie ein
und dieselbe Entität „betrachten“, nur schauen manche von vorne
darauf, manche von hinten, andere von der Seite, von unten oder von oben
und erlangen so immer ein anderes Bild und meinen, das Objekt der
„Begierde“ wäre abweichend oder ein komplett Anderes.
Und dann gibt es noch welche, die meinen, diese Entität existiere
überhaupt nicht.
Hier ist die Verwirrung besonders groß.Wenn dieses Chaos im Denken vorüber ist, dann ist aus den
interpretationsbedürftigen Bildern etwas allgemein Verständliches
geworden.
Was Urvölker und Fellachenvölker erleben, ist jenes oft genannte zoologische Auf und Nieder, ein planloses Geschehen, bei dem ohne Ziel und ohne bemessene Dauer sich sehr vieles und in einem bedeutenden Sinne zuletzt doch nichts ereignet.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
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