Religion und Krieg

nemo, Sonntag, 29.11.2015, 12:06 (vor 3721 Tagen) @ nereus4398 Views
bearbeitet von nemo, Sonntag, 29.11.2015, 12:10

Das Nebeneinander wird dann normal sein, wenn alle merken, daß sie ein
und dieselbe Entität „betrachten“, nur schauen manche von vorne
darauf, manche von hinten, andere von der Seite, von unten oder von oben
und erlangen so immer ein anderes Bild und meinen, das Objekt der
„Begierde“ wäre abweichend oder ein komplett Anderes.
Und dann gibt es noch welche, die meinen, diese Entität existiere
überhaupt nicht.
Hier ist die Verwirrung besonders groß. [[freude]]

Wenn dieses Chaos im Denken vorüber ist, dann ist aus den
interpretationsbedürftigen Bildern etwas allgemein Verständliches
geworden.


Hallo Nereus,

Ja. Der Witz ist, dass die esoterischen Denkschulen des Christentums,
der Sufis und der Buddhisten im Wesentlichen übereinstimmen und
in gar keinem Widerspruch stehen. Einige dieser Lehren verbinden
auch all diese Traditionen, wie z.B. die Theosophie.

Ab einer bestimmten Ebene geht es nicht mehr um die Lehrsätze,
sondern nur noch um die Entwicklung eines Verständnisses.

Daher glaube ich auch, dass das Problem nicht in den verschiedenen
Religionen und Glaubenssätzen liegt, sondern auf einer anderen Ebene.
Wie Heinsohn es darlegt, geht es ganz banal um die Ressourcen –
und nicht um Glaubenskriege. Diese werden nur als Grund
vorgeschoben.


Gruß
nemo


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