Natürlich, dann ist alles klar. Es gibt aber auch objektive Gründe, wieso Deutschland
Klar, das Zusammenführen der Familie ist natürlich kein Widerspruch.
Wie du selbst weißt, ist Europa für viele immer noch das gelobte Land.
Viele unterschätzen das Tempo, das man halten können muss, um selbstständig
zu sein. Schafft man das nicht, sind all die schönen Versprechungen dahin
und nur der Stress bleibt.
Und ehrlich gesagt, wenn ich bisher ans "Auswandern" dachte, dann hat es
mich auch ein bißchen "gegruselt". Insbesondere, wenn der Reiz des Neuen
verflogen war. Schon die Art und Weise, wie die Häuser gebaut sind (im
Winter zieht es und im Sommer ist es brüllend heiß etc.) lädt mich
nicht übermäßig ein, dort permanent zu verweilen.
Bausubstanz ist das Eine, das soziale Umfeld das Andere, wobei die Reaktion des
neuen Umfelds meist auch mit der eigenen Einstellung zusammenhängt.
Ich habe ein paar Mal im Ausland gelebt, aber ohne je permanent bleiben zu wollen.
Außerdem haben die Deutschen (neben den bekannten Schattenseiten) etliche
sehr erfreuliche Sonnenseiten. Auch das merkt man erst, wenn man das Land
einmal längere Zeit verlassen hatte und plötzlich bemerkt, was NICHT
alles selbstverständlich ist.
Es gibt auch objektive Gründe, die für Deutschland sprechen, führ Dir einmal
dies vor Augen:
http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20110124/258154479.html
Die Zahl der Morde in Russland nimmt jedes Jahr deutlich mehr zu als
bisher angenommen [...] 2009 wurden in Russland 45.100 Morde bei der Polizei gemeldet. Am
Ende des Jahres gab es 77.900 unidentifizierte Leichen. 48.500 vermisste Menschen konnten
nicht ermittelt werden.