Der Widerspruch heißt: Familiennachzug. Deshalb wollte eine Freundin von mir sogar in China leben.
Sie haben nämlich
noch Familie dort. Die Mutter von einer würde sicherlich auch gerne
hierher einreisen und bleiben.
Siehst Du den Widerspruch nicht? Wieso zu Euch ins EU, NATO oder
US-Vasallengebiet? Zu den
angeblichen Aggressoren?
Und wieso bleiben die anderen bei Euch?
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Wie du selbst weißt, ist Europa für viele immer noch das gelobte Land. Die Tochter hat in Deutschland studiert. Dann hat sie einen Deutschen geheiratet. Inzwischen sind 2 Kinder da. Natürlich fehlt "ihr" vieles, was es "dort" gab und hier nicht! Z.B. das im Familienkreis/Freundeskreis übliche, gemeinsame Singen. Sobald Freunde "von dort" sie besuchen, wird gemeinsam gesungen und musiziert - eine ganz besondere Verbundenheit, die "sie" hier nicht hat.
Eine Freundin von mir wäre sogar ihren Kindern nach China "gefolgt". So ist das, wenn man "wenig" Kinder hat. Wohingegen meine Schwester (viele Kinder) immer ziemlich froh ist, wenn sie wieder aus Dänemark abreisen kann (für sie deprimierende Lebensverhältnisse), wo eine ihrer Töchter in exponierter Stellung im Krankenhaus arbeitet. Also: die Bequemlichkeit und das "gute" Leben sind schon sehr attraktiv.
Und ehrlich gesagt, wenn ich bisher ans "Auswandern" dachte, dann hat es mich auch ein bißchen "gegruselt". Insbesondere, wenn der Reiz des Neuen verflogen war. Schon die Art und Weise, wie die Häuser gebaut sind (im Winter zieht es und im Sommer ist es brüllend heiß etc.) lädt mich nicht übermäßig ein, dort permanent zu verweilen.
Außerdem haben die Deutschen (neben den bekannten Schattenseiten) etliche sehr erfreuliche Sonnenseiten. Auch das merkt man erst, wenn man das Land einmal längere Zeit verlassen hatte und plötzlich bemerkt, was NICHT alles selbstverständlich ist.
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