Die Simulation des Denkens

nemo, Montag, 16.11.2015, 21:34 (vor 3729 Tagen) @ Ashitaka6177 Views
bearbeitet von nemo, Montag, 16.11.2015, 21:40

Aber wer schaut's sich schon so genau an?! Dazu haben die wenigsten die
Motivation. Denn es ist so, wie in der von dir unten verlinkten "Doku". Wer
nicht eine aus der Simulation hervordrängende Antwort liefert, stattdessen
vielleicht sogar Fragen weckt, der hat sie nicht alle. Wie kann man nur?
Wie kannst du uns das nur antun?!


Ja, das Denken, das allgemein als die höchste Leistung des Menschen angesehen
wird, ist in dieser Gesellschaft zu einer Massen-Simulation degeneriert, mit
deren Hilfe Menschen gelenkt und kontrolliert werden.

Da erzähle mir noch einer was von Evolution. Denn genau die findet über
das Denken statt. Zu blöd, wenn ausgerechnet das dem Menschen aberzogen
wird, was ihn zur Entwicklung befähigt.

Carlos Castaneda hat das glasklar erkennt: „Der westliche Mensch ist
bisher nicht über den politischen Menschen hinaus gelangt.“

Als goldene Faustregel könnte gelten: Die Abwesenheit eines System
ist viel näher an der Wirklichkeit, als jedes künstliche System.

Ein künstliches Denksystem schließt bestimmte Denkrichtungen aus.
So bleiben wir in Konzepten gefangen.

Wir haben keine Freiheit des Denkens. Es ist etwas, was wir erst
erwerben müssen. Aber genau das Gegenteil passiert.

Das meinte auch Peter Ouspensky in „Tertium Organum“ mit einer
absteigenden Evolution. Alles was sich nicht bewusst entwickelt,
degeneriert.

Die Simulation des Denkens ist der endgültige Abstieg der Menschheit
zu einer gleichgeschalteten, denkbefreiten und im Kollektivismus
gefangenen Spezis. Das Universum gibt uns nur die Möglichkeiten –
ob sie genutzt oder verworfen werden, ist eine ganz andere Frage.

Gruß
nemo


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.