Parallelen Euro- und Flüchtlingskrise

Revoluzzer, Sonntag, 08.11.2015, 10:30 (vor 3740 Tagen)6356 Views

Ein Artikel bei SPON heute beschreibt, dass die Regierung mindestens seit März über die kommende Flüchtlingskrise informiert war.

Und es stellt sich die Frage: War die Reaktion Merkels und der Medien im September ungeplant oder wurde vorsätzlich gehandelt?

Hier nun fallen mir die Paralleln zur "Euro"-Krise 2010 ff. auf. Auch damals war Insidern, Regierung und EZB und EU klar, was sich in Griechenland aufbaute. Trotzdem wurde im Mai 2010 so getan, als:
- wären alle total überrascht
- wurde geltendes Recht gebrochen
- wurde gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen
um am Ende einen weiteren Schritt in Richtung EU-Diktatur zu machen. Und es besteht die Vermutung einer bewusst herbeigeführten Krise um Ziele zu erreichen, die sonst weder rechtlich noch argumentativ nicht erreichbar gewesen wären.

Und in der Flüchtlingskrise?

Genau das Gleiche.

Neben der angeblich "spontanen" Positionierung von das Erkel und dem damit verbundenen Rechtsbruch fällt die punktgenau exekutierte Medienkampagne auf. Die Medien waren sofort auf Linie - Zufall?

Auch das entschlossene, unverrückbare Festhalten am eingeschlagenen Kurs - so beharrlich handelt man nicht ungeplant.

Persönlich glaube ich nicht an Zufall, bei der Euro-Krise so wenig wie bei der Flüchtlingskrise. Ich denke hier wird geplant Politik implementiert.

Die Bevölkerung wird einfach getrieben. Die vielfach, auch und vor allem hier im Forum zu findende Empörung, ist wahrscheinlich nur die kalkuliert
hervorgerufene (oder in Kauf genommene?) Emotion des Viehtreibers der sein Vieh in eine bestimmte Richtung treiben will.

Revo.

PS: Was wir da sehen, ist größer als das Erkel. Ob die geht oder nicht, wird möglicher Weise wenig verändern.


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