Antworten.
Was entspricht denn unserer Tradition?
Wenns ums Bauen geht:
- Romanik
- Gotik
- Barock
- Klassizismus
- Evtl. Jugendstil
- Danach kam nur noch internationalistischer traditionsbefreiter ökonomistisch motivierter seelen- und geistloser Dreck - Weltweit. Es ist unterhaltsam zu sehen, dass in meiner Stadt die Abrissbirnen sehr viel bessere Architekturkenner sind, als die Architekten unserer Zeit. Geschliffen wird alles nach 1945, gepflegt wird, was zu Kaisers zeiten gebaut wurde. Zurecht!
Hier wird jeder eine andere Meinung
vertreten, in Sachen Verhaltensregeln und Lebensformen.
Nein. In den meisten Fragen denken die Menschen ähnlich. Vor Ausbruch der Hirnseuche des zwanghaften Individualismus war es noch weniger so, dass jeder eine andere Meinung zu Hinz und Kunz haben musste. Es herrschte in den grundsätzlichen Fragen des Miteinander breiter Konsens.
Man redet den Menschen einen umfassenden Individualismus nur ein. Ich denke aus gutem Grund; Je weniger Konsens desto mehr Konsum, je weniger gemeinsam desto besser klein zu halten.
Die echten Individualisten und Nonkonformisten waren und sind immer eine absolute Randgruppe. Die meisten Menschen fühlen sich am wohlsten, wenn sie so denken und sind wie die anderen.
Der individualisierte Mensch mit vermeintlich eigener Meinung ist in der Regel nur verunsichert und haltlos.
Nichts ist daher leichter zu belügen und berauben, als eine individualisierte entwurzelte Gesellschaft. Darum wird ja auch so eifrig dran gebastelt.
Welche sind Deine?
(Bitte nicht mich auf andere Beiträge verweisen. Hast doch Deinen Pitch
drauf, oder?)
Es fängt damit an, dass man bei uns einen Beruf hat und keinen "Job", dass man Arbeit als Wert an sich achtet, als eine Sache, die einen ehrt, nicht als etwas lästiges, das es zu vermeiden und delegieren gilt, dass man Übervorteilung nicht als Intellektuelle Leistung sondern als Akt der Niedertracht ansieht, dass man Anständigkeit und Erhlichkeit nicht als Dummheit versteht, dass man sich Respekt verdient und ihn nicht grundlos einfordert, dass man gesellschaftliches Ansehen nicht zwangsläufig in Geldeinheiten bemisst, dass man Wissen erwirbt um zu wissen, nicht um es zu verwerten, dass man Fehler zugeben kann und nicht gezwungen ist zu Lügen um das Gesicht nicht zu verlieren. Dies nur ein paar der Common Sense Werte, die bei uns bis vor kurzem Standard waren und gerade aufgelöst werden.
Das despotishce halten von Arbeitssklaven mag
Tradition im Orient oder in Amerika sein... hier ist es das nicht und
war
es auch nie!
Auch nie nie nie in der Zeit bis 1945?
Nicht mal im Mittelalter. Das Konzept der Leibeigenschaft ist ein anderes, als jenes der Sklaverei. Hier weiter auszuführen würde aber zu sehr ins Detail gehen.
Ich will eine Gesellschaft die sich als zusammengehörig versteht und
damit Solidarisch lebt.
Klingt schön, will ich auch. Wie willst Du das erreichen? Vielleicht
kannst Du mir aus der Patsche helfen. Ich irre immer noch umher?
In erster Linie über
- Gemeinsame Werte und Verhaltensnormen
- Gemeinsame Tradition
- Moderate soziale Unterschiede
- Mischung der sozialen Schichten an einem Ort (Keine gated Communities etc..)
Unliebsamer Konkurrenz? Man sagt doch, dass Konkurrenz gut ist. Je mehr je
besser. Jeder kann sich doch zur Sonnenseite durchkämpfen. Hat doch auch
@DT gesagt.
Du willst den sozialen Krieg um den ethnischen zu vermeiden. So ist die
Niederlage garantiert!
Also besser der ethnische?
Definitv! Denn der folgt sowieso auf den sozialen Krieg. Was uns bevorsteht ist eine breite Verarmung und in weiterer Folge die Ausbildung von Stammesgesellschaften die sich gegenseitig bekriegen. Das ist ethnischer Krieg. Ob wir als Ureinwohner als Gruppe noch daran teilhaben werden oder nur mehr als unterjochte Sklaven er einen oder anderen Gruppe zudienen werden dürfen, lass ich mal im Raum stehen.
Danke im Voraus.Gruss Sucram