Im debitistischen Modell benennen

Rybezahl, Sonntag, 01.11.2015, 20:41 (vor 3792 Tagen) @ Bernadette_Lauert1269 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 01.11.2015, 20:49

...also 16,5 mal soviel wie es gekostet hätte, die Syrer in
UN-Flüchtlingslagern nicht (halb) verhungern zu lassen, zahlen wir als BRD
an Zinsen (jährlich).

Der Steuerzahler an die, die Anleihen haben.

Das könnte man jetzt schön im debitistischen Modell benennen:
Die "Urschuld" (Essen, Trinken, Schlafplatz) wurde nicht mehr von
außerhalb (der UN) für diejenigen im Flüchtlingslager bezahlt. Aber das
sind dann letztlich auch nur Worte.
"Man hat sie hungern lassen", trifft´s besser, wie ich finde.

Die Sache ist die, dass jeder Forderung eine Schuld gegenübersteht. Global kann es nur so sein, dass eine Seite verarmt, während die andere Seite fast alles in den Händen hält. Alles zu Lasten der Natur.
Das heißt, dass die, die fast alles in den Händen halten, entweder eine Umverteilung organisieren müssen, oder die Umverteilung von denen "organisiert" wird, die fast nichts in den Händen halten (die Anführungszeichen darf man sich auch wegdenken).

Das aktuelle Geschehen könnte nun durchaus als "planvoll" interpretiert werden. Ob das aber so ist, das weiß ich nicht. Ich hoffe, diesen Leuten ist klar, dass ein Schuldenschnitt unvermeidlich ist. Das wird selbstverständlich das Machtgefüge in's Wanken bringen. Aber das gerät ohne Schuldenschnitt ja auch in's Wanken!

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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