Weltgesundheitsorganisation (WHO): geringe zusaetzliche Radioaktivitaetsdosen so schaedlich wie Bratwurst ...
Den Facetten des Vorbeitrages darf man nun ein interessantes Detail hinzufuegen:
Die Frage, ob niedrige Radioaktivitaetsdosen schaedlich seien oder gar "gesund" ("Hormesis-Hypothese") und ob es einen Unterschied gibt zwischen der natuerlichen Umgebungs-Radioaktivitaet und den nur bei Kernspaltung kuenstlich produzierten Radionukliden ist umstritten, seit es "zivile Nutzung" der Kernenergie gibt.
Der Elektrizitaetsindustrie war sie deshalb von Anfang an suspekt und musste gegen deren Widerstand durch Haftungsbegrenzung "in den Markt gedrueckt" werden.
Nun hat die Weltgesundheitsorganisation eine ziemliche Kehrtwende vollzogen:
In einer Studie, die die Daten von 300.000 Kernkraft-Mitarbeitern in Frankreich, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten auswertete, hat die WHO-Unterorganisation fuer Krebsstudien (IARC) nun folgende Schluesse gezogen:
"... protracted exposure to low doses of ionizing radiation increases the risk of death from solid cancers ... "
Auszuege:
"Wer laenger geringen Strahlendosen ausgesetzt ist, dessen Krebsrisiko steigt. ... Selbst geringste Dosen sind lebensfeindlich. ... Es wurden 46 Studien, die einen Zeitraum von 40 Jahren umfassen, ausgewertet ... Ueber 5.000 wisssenschaftliche Veroeffentlichungen wurden gesichtet. ... Es wurden signifikante negative Auswirkungen auf den Gebieten der Immunologie, Physiologie, Erbschaeden und Krankheitshaeufigkeit gefunden, ausserdem beim Auftreten von Down-Syndrom und dem Geschlechter-Verhaeltnis bei Neugeborenen ..."
Im o.g. Artikel werden zudem Dutzende (!) weitere Studien zitiert und verlinkt, eine echte Fleissarbeit.
TepCo versucht daher erneut, das Radioaktivitaets-Niveau einzufrieren.
Zum Glueck sind radikale Moslems dieser Hoellentechnik abhold und versuchen Fachkraefte zu entsenden, um diesen Eingriff in Allahs Schoepfung zu beenden.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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