Ja, Atomkraft ist wirklich schröcklich
wenn man sich die einschlägigen Hollywood-Produktionen oder Gorleben-Demos ansieht.
Ich frage mich nur: wie kann es sein, daß man nach 29 Jahren in Tschernobyl rumspazieren kann und dort keine Monster sieht, die Tiefseeungehauern ähneln.
Die Bäume sehen aus wie bei uns, die Sträucher, die Blumen, auch die Tauben, die wir aufgrund ihrer Fortpflanzungsfreudigkeit oft als Plage ansehen, sehen genauso aus wie bei uns.
Und was Japan anbetrifft, wo ja bekanntlich die auf diesem Planeten völlig fehlplatzierten Amis zwei Atombomben abgeworfen haben, vermutlich nur zu dem Zweck, die Sowjets zu erschrecken: Hiroshima und Nagasaki wurden beide nach dem Krieg wieder aufgebaut. Hiroshima hat heute knapp 1,2 Mio Einwohner und Nagasaki ca. 430.000. Und alle sehen natürlich aus wie Nachfahren des Glöckner von Notre Dame, oder?
Ich will die Gefahren nicht verharmlosen, aber apokalyptisches Denken ist was für Psychologen und keine solide Begründung für eine "Energiewende".
Und ich sehe keinerlei Grund, den Japanern charakterliche Defizite ob ihrer Haltung zur Atomenergie vorzuhalten, sondern viel eher, sich selber gelegentlich den Spiegel vorzuhalten. Daß im Ausland viel von der "german Angst" geredet wird, sollte einem auch zu denken geben.
Grüße
jermak