Was man so alles ändern könnte und was unsere Vorfahren richtig machten:
> Oha. Wenn es nicht so bitter wäre, würde ich sagen: Hol dir doch einen syrischen Pass. Dann wird die Zwangsarbeitspflicht zum Arbeitsverbot ![[[sauer]]](images/smilies/sauer.gif)
Das mit dem syrischen Paß ist vielleicht gar keine so schlechte Idee... Nur würde das Kind nicht dazupassen (kein Arabisch...).
> Da ich selbst mal Erfahrungen mit Hartz IV machen durfte, kann ich nur raten rechtzeitig Hilfe zu suchen.
Ohne Wohnung wird selbst das zum Ding der Unmöglichkeit. Und als Binnenflüchtling kann man nichtmal zu den sans-papiers überlaufen, denn man hat ja ein Papier (wenn auch das falsche).
> Besonders finster fand ich z.B. dass eine Schwangere einen höheren Mehrbedarf (ca. 60€) bekommt, als das Kind (40€). 40€ Monatlich für ein Kind. Alles andere wird ja verrechnet (Kindergeld, Elterngeld usw.), falls das noch nicht alle wissen.
Ich wußte es nicht. Aber es wird ja immer bei den Schwächsten gekürzt. Hauptsache, man hat Geld frei, um Syrien plattzubomben und Rußland ans Bein zu pinkeln.
> Es ist zwar nicht schön, aber man kommt damit durch.
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Finsterstes Vormittelalter eben. Dazu paßt auch, daß eine Frau ohne Mann im heutigen Faschismus eben nichts wert, sondern nur Freiwild ist. Aber ich werde es wohl eh‘ nie verstehen, daß jemand, der im Leben Pech hatte, dafür noch bestraft wird.
Für Hartz iv ist auch Ralph Boes ein klasse Experte. Legendär ist seine „Öffentliche Verbrennung einer Eingliederungsvereinbarung“. Da kommt so richtig Freude auf!
> Kannst du nicht Chemie noch fertig machen? Da geht sicherlich eher was, selbst wenn die Note nicht die beste sein sollte.
Chemie kann ich nicht beenden, weil das Geld fehlt. Man lebt ja nicht freiwillig in einem Teufelskreislauf, man wird da nach allen Regeln der schwarzen Kunst reingezwungen.
> Ach nein? Du hast keinen Leidensdruck? Und sonst auch niemand? Du solltest dich zuerstmal um dich kümmern.
Also, die Leute hier haben so gut wie keinen Leidensdruck. Äußerlich wirkt es fast wie ein Paradies: Es gibt fast keine Alleinerziehenden, Arbeitslosen und Verzweifelten, und wenn dann doch mal welche auftauchen, werden sie angestaunt wie die Marsmännchen und in der Regel sorgfältig und liebevoll gesundgepflegt – oder aber in seltenen „Fällen“ in der Psychiatrie versenkt, je nachdem, aber das ist ein Tabuthema.
Die Frauen haben alle einen Mann (sonst ist man kein Mensch, sondern ein bedauernswertes Würmchen oder „something else“), und eine Bekannte sagte mir, daß die Frauen „wie die Mützen auf ihren Männern sitzen und sie besitzen“. Jedenfalls darf man da über keinen Mangel klagen, sonst wird man verdächtigt, daß man der Anderen den Mann ausspannen könnte (auch wenn das gar nicht geht und der Mann die Treue in Person ist)... Frauen sind einander zu häufig Konkurrenz, egal, wie sie aussehen oder wie alt sie sind, es ist ein Trauerspiel, eine einzige Tragödie!
Ich kenne Frauen, die haben die erotische Ausstrahlung eines Turnschuhs oder Fahrradschlauchs, und haben trotzdem einen liebenden (!) Mann und Kinder (ja, Plural, sogar mehr als zwei!). Ich werde das nie verstehen...
> Mein Idee dazu: Nimm ein Plakat auf dem steht "Asylmittel auch für Deutsche", geh an den entsprechenden Ort, und demonstriere konkret! Dazu Flugblätter, auf denen dargestellt ist, wie Deutsche über Hartz IV und Mittelkürzungen zur Zwangsarbeit verpflichtet werden, während Flüchtlinge in weiten Teilen gar nicht arbeiten dürfen.
Es könnte sein, dass ich dann als Störenfried sofort ausgeschafft werde, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, und keiner will seine Opfer (wieder)sehen. Aber von nichts kommt nichts...
> Also wenn schon Sozialismus, dann auch für alle. Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung, sagt man bei der BW.
Das wünscht man sehr, geradezu flächendeckend, es düngt ja auch den Boden! Keine Bomben aus Dynamit, sondern aus Sch..., und dazu am richtigen Ort, eben flächendeckend!
Otto B. Traven wunderte sich auf seiner Reise durch Mittelamerika*, daß die Häuser von so prächtigen Opuntien-Kakteenhainen umgeben waren, und fragte die Einheimischen, wie sie das anstellten. Er erntete betretens Schweigen ... bis er eines Tages entdeckte, daß die Leute in der Nähe des Hauses auf den Boden schi..en... Ach, da fällt mir etwas ganz besonders Hübsches ein, einer meiner Lieblingstexte, weil er so offen und hilfreich ist. Ich habe mir daraufhin sofort ein Hockklo zugelegt, eine Sch-schüssel.
Seitdem sind einige Beschwerden weg (nicht nur die weitverbreitete, sondern auch andere), ganz ohne Arzt.
Man staunt immer wieder, wie sich die Menschen entmündigen lassen. Da haben sie nicht einen Weißdornbusch, sondern einen ganzen -baum im Garten und gehen zur Herz-OP.
Und wenn man TBC hat, wird nicht Urin getrunken, sondern die Lunge entfernt.
> Mach es meinetwegen dienstags, zusätzlich zum Montag. Möglichweise, aber nur gaanz unwahrscheinlicherweise, werden diese Menschen dann auch am Montag erscheinen.
Dort gilt es dann allerdings Diziplin zu üben.
Die Leute haben alle Angst um ihre heile Welt. Der Störenfried wird schnell fortgebracht, und alle gucken eifrig weg, denn das ist verboten und muß bestraft werden!
Am wichtigsten: Vergiss das Privatleben und dein Kind dabei nicht!
Ja, solange man das noch kann! Aber möglicherweise nicht mehr lange, bei den Bedingungen.
Früher waren die Menschen klüger: Da hat der Mann sich um den Lebensunterhalt und die Frau sich um Haus und Kinder gekümmert. Und diese praktische Errungenschaft will man nun aufheben - oder allein für die Reichen und/oder Angepaßten reservieren, während die Anderen mit Zwangsarbeit für Alleinerziehende, Kindwegnahme und ähnlichem Unfug "modern" gefoltert werden! Und warum ist das überhaupt möglich? Weil der Mensch mit Atomindusrie, Automatik, Raubbau etc. ausgerechnet die Nährfreiheit abgeschafft hat!
viele Grüße
Orodara