Das Ende des Debitismus

Isländer, Sonntag, 25.10.2015, 09:03 (vor 3740 Tagen)4048 Views

Die ganze Nacht habe ich gegrübelt, was ich als Überschrift nehme.
Von „Das Wort zum Sonntag“ bis zum „Hahnenschrei“.

Nun schwanke ich zwischen Wut und Trauer.

Es geht um einen der letzten Threads.

Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben erweisen sich als blind.
Und das ausgerechnet dort, wo @Dottore seine helle Freude haben müsste.

Oder ich selbst bin durchgeknallt. Dann Bitte um Moderation.

Dann möchte ich auch nicht mehr Isländer heißen, sondern Sandkastendebitist.


Stellvertretend u.A. @Dottore, @Ashitaka, @Crisismaven, @Silke, wo seid Ihr?

Worum es geht?
Um diesen Thread!

http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378929

Aber es kann ja auch daran liegen, das die kühnsten Debitisten selbst nicht daran glauben, das ihre Theorie zur Praxis mutiert.

Hallo, @Dottore, da sitzt ein Parlament in Island, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie „Das Gelbe Forum“ kennen, ist sehr gering.

Also selbst aktiv werden, Hilfe anbieten! Es gibt keinen kompetenteren Menschen auf der Welt als Dich!!!

Hier nochmals für Klickfaulis der Text:


Parlamentsdokument nr. 171 im 145. Parlament 2015 – 2016

Vorschlag für einen Parlamentsbeschluss zur Reform der Geldschöpfung

Das Parlament beschließe die Ernennung eines Parlamentsausschusses, zur Erstellung einer Studie über das System der Geldschöpfung sowie zur Erarbeitung von Empfehlungen für eine Reform. Der Ausschuss soll aus sechs Abgeordneten/Parlamentsmitgliedern, einem Mitglied aus jeder Fraktion, zusammengesetzt sein. Das Büro des Parlamentes soll dem Abgeordnetenausschuss ein Büro, einen Mitarbeiter (Angestellten) sowie notwendige Sachverständigenhilfe zur Verfügung stellen; außerdem soll der Ausschuss zuständige staatliche Einrichtungen zur Konsultation heranziehen können.

Begründung:

Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat die Nation mit schwerwiegenden finanziellen Problemen wie Inflation, Abwertungen der Krone, Spekulationsblasen und sogar einem
Bankenkollaps zu kämpfen. Seit Gründung der Zentralbank im Jahre 1961 hat die Währung 99,7% ihrer Kaufkraft verloren.Die isländische Krone ist in dieser Hinsicht allerdings nicht einzigartig, da sämtliche Weltwährungen auf dem Mindestreservesystem basieren. Zum Beispiel hat das britische Pfund im vergangenen Jahrhundert 99% seiner Kaufkraft verloren und der US-Dollar 96%. Trotz verschiedener Verbesserungen im Rechtsrahmen der Finanzinstitute wurden die Probleme, die sich aus der Fähigkeit der Bankenergeben, Geld in Form von Einlagen zu erstellen, nicht bewältigt. Dieses System ist zunehmend in die Kritik der Sachverständigen geraten, da es den Banken sowohl den Anreiz als auch die Möglichkeit gibt, die Geldmenge weit über die Erfordernisse der Wirtschaft hinaus zu erhöhen.
Es ist daher an der Zeit, dass ein Abgeordnetenausschuss selbständig das System der Geldschöpfung untersucht und Empfehlungen für eine Reform der geltenden Rechtsvorschriften vorschlägt.
In der weiteren Begründung wird auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht von Frosti Sigurjónsson über eine mögliche Geldreform mit dem Titel „Monetary Reform – A better monetary system for Icelan“ verwiesen, in dem dasgegenwärtige Geldschöpfungssystemin Island und die Hauptprobleme in diesem Zusammenhang unter sucht wurden. Anschließend wurden die wichtigsten Erkenntnise dieses Berichts kurz zusammengefasst.

Reise, Reise, Aufstehen.
Ein Jeder weckt den Nebenmann, der Letzte fasst sich selber an!

Isländer

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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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