Komplette Fehlinterpretation der christlichen Lehre

sensortimecom ⌂, Freitag, 16.10.2015, 15:48 (vor 3756 Tagen) @ Michael Krause3321 Views

und ganz besonders auch dem Christentum liegt ein politisches Konzept
zugrunde. Lies mal Canetti, Masse und Macht wie das noch heute exekutiert
wird.

Es stimmt dass dem Christentum universelle politische Macht unterstellt wurde, und in allen Fällen war der Grund dafür eine Fehlinterpretation von Kirchenlehrern und Päpsten.

Dabei ist die Widerlegung äußerst einfach: Jesus Christus selbst ist GERADE DESHALB zum Tod verurteilt worden, weil er EBEN GENAU NICHT eine politische Aktivität entfaltet hat, die von den Juden erwartet worden war.

Die Quintessenz der Lehre Christi ist ebenfalls sehr einfach (nur seine angeblichen "Nachfolger" haben es bis heute nicht kapiert): Er kündigte sein Wiederkommen "am Ende der Zeiten" an. Und zwar in geistiger d.h. unsichtbarer Weise, um dann eine in der Tat "politische Herrschaft" auf der Welt zu installieren. Diese rechnet mit allen bisherigen Regierungen und Ideologien ab und beseitigt sie.

Der immer wiederkehrende Trugschluss während aller Jahrhunderte des Bestehens des römisch/kath. und evangelischen Christentums (und auch anderer) bestand in der Fehlinterpretation der "Wiederkunft" Christi. Einmal wurde daraus ein "Jüngster Tag" in irgendwelchen Jahrmillionen, ein andermal sah man ihn als bereits geschehen an. Aus genau diesen falschen Erwartungshaltungen resultierten die katastrophalen Fehler besagter Religionisten.


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