Ich mag Pauschalisierungen nicht

stocksorcerer, Mittwoch, 14.10.2015, 09:47 (vor 3759 Tagen) @ Olivia3217 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.10.2015, 10:02

So gesehen ist es sicher richtig, dass man auch in diesem Fall seine Formulierungen und Reaktionen sorgfältig wählen sollte.

Die Sache mit dem Galgen sehe ich freilich völlig anders. Deutschland wird derzeit vorsätzlich demontiert und zwar so stark und so schnell, wie noch nie zuvor. Gefragt wurde niemand. Die Regierung hat einfach wieder gemacht und der Despot stellt sich hin und befiehlt: "Wir schaffen das."

Woanders wäre vielleicht zuvor gefragt worden: "Was sollten wir tun?"

Nicht hier. Hier sind bereits Fakten geschaffen worden, die all unser Leben von Grund auf ändern. Zum schlechteren.

Gefragt sind die Menschen, die jetzt schon selbst negative Erfahrungen gemacht haben oder sie mit wahrgenommen haben. Pädagogisches und psychologisches und gutmenschliches Rumgeschwafel interessiert mich erst mal nicht. Es hat schon Tote gegeben, es hat Vergewaltigungen gegeben, es hat Sachbeschädigungen gegeben, der Bundeshaushalt wird belastet und hat auch in Zukunft - wie gewohnt - wieder wenig übrig für den Nutzen derjenigen, die das Steueraufkommen bewältigen und wenig für die kommenden Generationen.

Da hält jemand ein Plakat mit einem Galgen für Merkel und Gabriel hoch. Das kann jeder werten und interpretieren, wie er will. Vielleicht ist es geschmacklos. Vielleicht ist es sogar eine Drohung. Vielleicht ist es gar die Ankündigung einer Straftat.

Andere dagegen werten die stattfindende aktuelle Politik als Landesverrat. Hier ermittelt freilich niemand, aber gegen die paar armen, verzweifelten Leute, die ihrem Unmut gegen diese Schritte, die unsere Kultur belasten, offenbar nicht anders kundtun können, die sind ganz schnell vor den Kadi gezerrt.

Hier stimmt einfach nichts mehr. Das ist kein Rechtsstaat mehr, falls es jemals einer gewesen ist. Und manchmal nützt nur Angst machen, um die Damen und Herren da oben noch zu beeindrucken. Ich habe damit überhaupt kein Problem. Die sollten Angst haben. Weil sie uns verkaufen. Mit der ungesteuerten Zuwanderung, mit dem unbeirrbaren Verharren im Bündnis, mit dem Zuspruch zu CETA und TTIP, mit dem Retten von Banken; kurz: mit dem Ausplündern und Gefährden der Bevölkerung.

Die sollten mehr Angst vor uns haben als vor den Falken in Washington. Weil wir hier sind.

Und noch ein Ton zur Polizei. Ich weiß nicht, wer von Euch schon miterlebt hat, wie die Polizei agiert, das System schützt und gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Freund und Helfer sind sie für mich jedenfalls nicht mehr. Ganz und gar nicht. Die sollten öfter mal einen Krankenschein nehmen, wenn es zu einer Demo "gegen Pediga" geht oder einfach mal sagen: "Nö, das hier sehe ich anders und da mache ich nichts!"

Gruß
stocksorcerer


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