Ich möchte nicht fragen, was das in Deutschland > kostet. Hab mal was von einem großen Blutbild gelesen, so um die 1.000 > €.

aliter, Dienstag, 13.10.2015, 10:30 (vor 3759 Tagen) @ helmut-11895 Views

..Ich möchte nicht fragen, was das in Deutschland > kostet. Hab mal was von einem großen Blutbild gelesen, so um die 1.000 > €.

Das sind (aus Sicht der Ärzte in BRD leider) Fantasiepreise.

Ein grosses Blutbild synonym für Diff.Blutbild kostet der GKv weniger als 5 Euro.
Der durchführende Arzt erhält dafür per GKV 0 Euro (ist in der Monatspauschale von ca 20 - 30 Euro includiert).

Wenn man eine grosse Blutuntersuchung incl. diverser Parameter wie Leber- und Nierenwerte, Blutbild etc durchführen lässt ist man selbst als Privatpatient mit deutlich unter 100 Euro dabei. (Ärztliche Beratungsleistung davon ausgenommen, da die bei Normalität kurz und bei schweren Krankheiten sehr aufwendig sein kann.)

Kassenpatienten bringen dem Dr. 0 Euro und die Kassen löhnen dafür wenige Euros z.b. ca 30 ct für Elektrolyte etc, PSA und TSH sind teurer - im Bereich weniger Euros.

Da ich die Liquidations- und vor allem GKV Honorierungspraxis in der BRD gut kenne, muss ich sagen, dass die Preiswürdigkeit der Basisversorgung auch von Ostblockländern oder z.B. der Türkei kaum unterboten werden kann.

Wenn ich z.B. mal Reiserechnungen aus der Türkei sehe, schüttle ich mit dem Kopf, ob deren Hochpreisigkeit; das könnte in Deutschland kein Allgemeiner in Rechnung stellen!!

Mit dem Wunsch nach pflanzlichen Präparaten rennen auch bei Schulmedizinern die Patienten offene Türen ein. Leider sind die Salben etc., die in den Apotheken angeboten werden i.d.R. mit "Apothekenpreisen" behaftet. Man denke z.B. an Traumeel, Mobilat etc. Das liegt daran, dass bisher die Phytotherapie und alternative Therapie eine Domäne der Gutverdienenden war.

Der typische "Schlicht-Patient" kam etwa mit dem Wunsch "ich habe Schmerzen hier oder dort und möchte eine Spritze, die sofort wirkt oder wenigstens eine solche Tablette".
Das ändert sich erst allmählich.
Auf jeden Fall sollte sich in vielen Bereichen die Vorgehensweise "unterstützen der Selbstheilungskräfte und Abwarten" durchaus anbieten. Natürlich sollte man nicht schwerwiegende Erkrankungen so therapieren.


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