Warum sollt Du damit jemanden auf die Nerven gehen?
Gymnastik, Körperertüchtigung, etc. das ist eine normale und logische Sache. Für mich zumindest.
Auch, wenn ich schon einiges über die 60 bin, - diese 5 - 10 Minuten Morgengymnastik (Dehn- und Streckübungen am dem neuralgischen Punkten, also überall dort, wo sich was drehen oder bewegen soll, 20 Liegestütze und 20 Kniebeugen) - das ist meine jahrzehntelange Begleiterscheinung nach dem Aufstehen. Auch etwas Krafttraining mit dem Expander, etc.
Ob das mit dem Leistungssport so interessant ist, - kann ich nicht beurteilen, - aber es ist auch sinnvoll, dass der Mensch versucht, seine körperlichen Grenzen auszuloten. Nicht aprupt, sondern stetig zunehmend.
Insofern habe ich mich entschlossen, auch wieder mit dem Laufen anzufangen (was aber im Moment nicht geht), - im Winter, wenn mein Zeitfaktor ein lockerer ist, auch mit dem Schwimmen.
Hätte das, was mir zugestoßen ist, aber auch nicht verhindert. Warum: Weil es nicht beim "Ausrutschen" oder sonst was passiert ist, sondern im nicht-wachen Zustand in der Nacht. Eine Mischung aus Halbschlaf und Unterbewußtsein. Da bekam ich einen starken Krampf im Kniemuskel, und habe anscheinend versucht, diesen durch eine starke Gegenbewegung auszugleichen, indem ich mich an die Wand gedreht habe (mein Bett steht an der Wand) und den Fuß waagrecht darauf abgestützt und mit beiden Händen das durch den Krampf angewinkelte Knie heruntergedrückt habe.
Das habe ich so rekonstruiert. Und deshalb komme ich wieder zur Blutuntersuchung. Wie soll man sonst wissen, dass das Magnesium im Keller ist? Ich habe nichts davon gemerkt. Dazu habe ich vorher meine Traubenkur gemacht, so 1 - 2 Wochen 1 - 2 kg Trauben pro Tag, wobei es ja heißt, dass die Trauben u.a. auch den Mg-Gehalt aufstocken.
Graue Theorie, lediglich der Zucker ist übers Ziel hinausgeschossen, weil der in den Trauben vorhandene Zucker direkt ins Blut geht. Macht aber nichts, der geht auch wieder hinunter, der Zucker, zumal ich eine gesunde Bauchspeicheldrüse habe.
Vielleicht deshalb zu erklären, weil ich viel Milchprodukte esse, und das darin enthaltene Calzium das Mg teilweise bindet. Dazu kommt eine genetische Affinität zu hoher Harnsäure, was man auch - bevor es Gichterscheinungen gibt, im Blutwert erkennen kann. Da ich von meiner Ernährung, die zwar ausgewogen ist, nichts auslasse, was gut schmeckt, kann sich da durchaus was verändern.
Wie man das ohne Blutuntersuchung merkt - bevor man pathologische Erscheinungen spürt, - das hängt mir zu hoch. Und das waren nur zwei Beispiele. PSA wäre noch ein Drittes, obwohl ich mir meine Prostata periodisch selbst auf schmerzhafte Vergrößerungen hin abfühle.
Also, auch wenn ich so manches von Dir unterschreibe, meine ich doch, dass sich der Mensch viel Ärger und vor allem chronische Krankheiten ersparen könnte, wenn er sich wenigstens einmal im Jahr mit seinen Blutwerten auseinandersetzt, - bevor es wo weh tut.