Misanthropisches Weltbild

Zarathustra, Dienstag, 13.10.2015, 09:12 (vor 3758 Tagen) @ Mephistopheles3280 Views

oder hat es "Autarkie" im Wortsinne nie gegeben, und das Gebot der Exogamie
herrschte "schon Immer"?
Bei Exogamie sind natürlich umfassende Wechselbeziehungen mit der
Umgebung erforderlich, die sich keineswegs auf die alleinige Lieferung von
Frauen beschränkt haben dürften. Schließlich erwartet man ja eine
Gegenleistung.


Wobei es nur die Frage ist, ob die menschlichen Sippen patrilinear lebten
oder matrilinear.

Mater semper certa est - pater semper incertus est.

Patrilinear bedeutet, die Söhne verblieben beim Stamm ihres Vaters und
handeln sich die Frauen ein.
Matrilinear - wie auch Zarathustra das sieht - bedeutet, die Töchter
bleiben beim Stamm der Mutter, und die Söhne mussten ausziehen, um sich
bei anderen Stämmen eine Frau zu erobern.
Was "natürlich" alles immer ohne Gewalt abgegangen ist, weil die
matrilinearen Gesellschaften waren ja sooo friedfertig.
Die haben ihre Schwestern und Töchter für umme den plündernden
Marodeuren eines fremden Stammes überlassen.
[[euklid]]


Du hast mir ja Vorstellungen! Glaubst anscheinend im Ernst, da könnten einzelne Machos einen anderen Stamm terrorisieren und übernehmen.
Dass derartige Vorstellungen nur einem patriarchalisierten Hirn entspringen können, beweisen die matristischen Bonobo. Für Gewalttäter ist da nirgends was zu holen.

Grüsse, Zara


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