Noch sitzt der Deckel fest auf dem Topf

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Montag, 12.10.2015, 09:24 (vor 3812 Tagen) @ Sundevil2760 Views

Demos gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik wären zum heutigen Datum in meiner Region (Landkreis Cuxhaven, Bremerhaven) absolut undenkbar. Die Lokalmedien (Regionalzeitungen, Rundfunk, regionale TV-Sender) feiern weiterhin die Kanzlerin und heißen die Flüchtlinge herzlich willkommen!

Es werden permanent Initiativen von Bürgern und karitativen Einrichtungen vorgestellt, die sich um die Neuankömmlinge mit Inbrunst kümmern. Um die Bedürftigen einheimischen Mitbürger (Hartz-IV-Empfänger, Obdachlose, Kinder aus den unteren sozialen Schichten) hat man sich vorher allerdings nicht so rührend gekümmert. Die wurden entweder für ihre Schicksal selbst verantwortlich gemacht, oder ganz einfach ignoriert. Der Deutsche gönnt seinen Landsleuten anscheinend noch nicht einmal das Schwarze unter den Fingernägeln. Deshalb beruhigt er sein soziales Gewissen dann auch immer an Auswärtigen und fühlt sich gleich besser, wenn es einen weiteren Nachbarn erwischt hat.

Das ist die offizielle Seite, hier geht es politisch korrekt zu. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um Propaganda. Denn unterhält man sich unter vier Augen mit seinen Mitbürgern, kommen plötzlich ganz anderen Ansichten zum Vorschein. Da möchte keiner die Flüchtlinge im Ort haben, da ist man sauer, dass die Sporthalle der Gemeinde nicht mehr nutzbar ist. Und bezahlen möchte sowieso keiner dafür.

Es muss aber vermutlich noch sehr viel dramatischer werden, damit die Deutschen merken, was mit ihrer Heimat tatsächlich geschieht, welcher Art die kulturelle Bereicherung zukünftig sein wird.

Es wird sich zeigen, wie groß die Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge ist. Wenn sie ihre momentane Zurückhaltung aufgegeben haben, werden wir erleben, wessen Geistes Kind diese Menschen sind. Wenn sie merken, dass sie auch in diesem Land keine Perspektive haben, weil es nämlich schon genug Einheimische gibt, die ebenfalls keine haben, obwohl sie sich integrieren wollen.

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer


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